
Mitteilungs-Archiv 1999 |
Ostsee Zeitung, 25. November 1999
"Helmut Holter informierte sich über Großvorhaben in
Rerik"
"Helmut Holter (PDS), stellevertretender Ministerpräsident des Landes M-V und Minister für Arbeit und Bau, informierte sich gestern während eines mehrstündigen Besuches in Rerik vor Ort über die beiden großen städtebaulichen Vorhaben des Ostseebades: die Entwicklung der Halbinsel Wustrow und die Gestaltung der Haff-Promenade und des Wustrower Halses zu einem Kurpark mit sparsamer, aber attraktiver Bebauung. Fundus-Geschäftsführer Heiner Zimmermann und Wustrow-Projektleiter Rüdiger Geiermann machten den PDS-Politiker während eines Rundganges mit den Plänen für die Halbinsel vertraut, Architekt Ronald Mahnel vom gleichnamigen Planungsbüro erläuterte die Pläne für die Haff-Promenade und den Hals. ..."
DFI-gerlach-report, 24. November 1999
"Einkaufscenter-Beteiligungen Der Fun-Faktor
entscheidet"
"Geschlossene Fonds mit Handelsimmobilien machen trotz des Vormarsches von e-commerce und Heimlieferservice auch künftig noch Sinn. Das Paar Schuhe, den Anzug oder den DVD-Player wird König Kunde auch weiterhin im Laden begutachten wollen, statt via Computer zu ordern. Doch wegen des Wandels im Handel müssen Konzeptionäre stärker auf Freizeit- und Unterhaltungsangebote achten, so das Fazit der DFI Profi-Tagung zu Freizeit- und Einkaufszentren am 18.11. "Vom Handel wird im Jahre 2020 allein das Erlebnis und die Kommunikation übrig bleiben", so der Blick in die Zukunft von DFI-Moderator und Immobilien-Spezialist Werner Rohmert. ..."
Die Welt, 19. November 1999
"Besonders lohnen sich Gestaltungen mit gewerblich
geprägten Immobilienfonds"
"...Wer steuergünstig Vermögen übertragen will, sollte
die Vorteile einer Schenkung von Immobilien bzw. von
geschlossenen Immobilienfonds prüfen so lange es diese
Möglichkeiten noch gibt. Denn die Forderung wird immer lauter,
das Bewertungsgesetz zu ändern und damit würden auch die
Steuervorteile bei einer Schenkung deutlich geringer ausfallen.
...
...Die beste Variante aus steuerlicher Sicht ist
die Schenkung einer Beteiligung an einem gewerblich geprägten
Immobilienfonds. Denn hier profitiert der Beschenkte gleich
doppelt: einmal von den Unterschieden, die sich daraus ergeben,
dass das Betriebsvermögen bei Erbschaft und Schenkung
vorteilhafter bewertet wird, so dass die Bemessungsgrundlage
niedriger ist. Und wenn entsprechend höhere Fremdmittel
aufgenommen werden, dann ergibt sich ein Vermögenswert von Null
oder sogar ein negativer Wert. ..."
Berliner Zeitung, 17. November 1999
"Hohe Renditen und neue Konzepte ziehen das
Interesse der Immobilien-Investoren auf sich"
"Während der Wohnungs- und Büroflächenbau stagniert,
schauen sich Investoren nach neuen Märkten mit höhere Renditen
um. Neben der neuen Generation der Veranstaltungs-Immobilie
Fitness-Klubs und Freizeit-Parks gehören dazu auch
die Hotels. Die Branche zeigt sich konsequent optimistisch und
prognostiziert hohe Wachstumsraten. In der Luxushotellerie
spricht man gar von einer "Renaissance". ...
...Ebenso kann die Luxushotellerie mit beachtlichen Zahlen
aufwarten. Häuser wie das "Adlon" oder das Grandhotel
im ältesten deutschen Seebad "Heiligendamm" wurden
durch geschlossene Fonds finanziert und sind ein Garant für gute
Renditen. ..."
meinberlin.de, 16. November 1999
"Berlin/Mainz- "Hotel des Jahres 2000" im neuen
Aral Schlummer Atlas ist das "Adlon" in Berlin"
"Bei der Veröffentlichung der 23. Auflage des
Hotel-Führers am Dienstag in Berlin hieß es, an keinem anderen
Ort vereinten sich Geschichte und Gegenwart, bewahrte Tradition
und kluge Erneuerung so überzeugend wie in diesem klassisch
modernen Grand Hotel. Es war im August 1997 wiedereröffnet
worden.
Nahtlos knüpfte das neue Haus an das legendäre Hotel Adlon an,
das 1907 als "schönstes und modernstes Hotel seiner
Zeit" von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht wurde. Der
Geschäftsführende Direktor des neuen Hauses, Jean K. van
Daalen, ist nach Wahl der Schlummer Atlas-Redaktion
"Hotelmanager der Jahres".
Der Wegweiser präsentiert Daten und Fotos von rund 5 000
ausgewählten Hotels. 400 Häuser schafften den Sprung in den
neuen Führer, 150 davon eroberten auf Anhieb Spitzenpositionen
mit fünf, vier oder drei Sternen. an der Spitze der Neuaufnahmen
steht Berlin. Die Bundeshauptstadt entwickelte sich immer
deutlicher zum Zentrum anspruchsvoller, innovativer Hotellerie,
berichteten die Herausgeber. Es folgten die Ostseebäder und
Inseln Mecklenburg-Vorpommerns sowie eine Anzahl anderer
aufstrebender Ziele in den neuen Bundesländern."
Berliner Zeitung am Sonntag, 14. November 1999
"Es ist das Blau der unverzweifelten Sehnsucht"
"Heiligendamm - ...im Herbst. Blätter fallen lautlos auf "die Weiße Stadt am Meer". Möwen kreischen, und die Ostsee verrauscht in endloser Welle am Strand. Im feuchten Sand tauchen Bilder auf, Impressionen einer längst vergangenen Welt: als in Heiligendamm bei Rostock die Highsociety des Kaiserreichs zusammentraf. ..."
Ostsee Zeitung, 13./14. November 1999
"Städtebaulicher Vertrag zwischen Rerik und ECW unter Dach
und Fach"
"Während eines Notartermins in Wismar wurde vorgestern Abend die unentgeltliche Übereignung des Wustrower Halses von der Wustrower Straße bis zur jetzigen Mauer auf der Halbinsel der Fundus-Tochter Entwicklungs-Compagnie Wustrow (ECW) an die Stadt Rerik beurkundet, informierten ECW-Geschäftsführer Heiner Zimmermann und Reriks Bürgermeister Wolfgang Gulbis in Telefongesprächen mit OZ. ..."
Platow Spezial, Ausgabe November 1999
"Hotels Paläste des Bürgertums"
"Hotels üben seit Jahrtausenden eine besondere Faszination aus. Auch sie werden profitieren. Ihre Bedeutung erkennt der Reisende meist erst bei seiner vergeblichen Suche während einer Messe. Sollten Ihnen an Messetagen einmal Gedanken an Wucher aufgekommen sein, bedenken Sie bitte, dass die Hotelpreise in Deutschland im Vergleich zu europäischen Metropolen am unteren Ende liegen. 50 bis 100% mehr sind in London, Paris, Madrid oder auch Amsterdam leicht möglich. Ob im Zeichen des Euro hier Anpassungen stattfinden werden, steht in den Sternen. Ein wesentlicher Grund für den Preisunterschied ist die in den übrigen europäischen Metropolen weit größeren Zentralität. Dort ballen sich die Konzernzentralen. Über 400 sind es in Paris oder London, in Berlin sind es weniger als 20. ...
... Die traditionsreiche Hotelgruppe Kempinski Hotels & Resorts ist weiter stark expansiv. Mit der Wiedereröffnung des legendären Hotel Adlon in Berlin am Brandenburger Tor hat sich die Gruppe wieder einen der ersten Plätze innerhalb der Branche gesichert. Neben den Traditionshotels Atlantik in Hamburg und Vierjahreszeiten in München gehören zu den Neueröffnungen die liebevoll restaurierten Hotels Taschenbergpalais in Dresden und Fürstenhof in Leipzig sowie das alt ehrwürdige Hotel Elephant im Weimar. Im laufenden Jahr kam das Management für das luxuriöse Boutique-Hotel Rotes Ross in Halle hinzu. ..."
"Hotels als Kapitalanlage"
"... Trotz Flops ist das Geschäft mit der Luxushotellerie im Kommen. Institutionelle, die über Jahrzehnte Hotels als Betreiberimmobilien ablehnten, steigen seit 2 bis 3 Jahren ein. Vorreiter ist hier Jürgen Ehrlich, Chef der Difa, des offenen Fonds der Volksbanken. Aber auch andere ziehen nach. Der Erfolg des Adlon hat den geschlossenen Immobilienfonds für die Hotelfinanzierung hoffähig gemacht."
"Geschlossene Immobilienfonds Weniger Rendite nach Steuern"
" ...Der spektakulärste Fonds des laufenden Jahres dieser Kategorie ist der FUNDUS FONDS 34 Heiligendamm, der das älteste Seebad des Kontinents wieder zum Leben erwecken soll. Ehrgeiziges Ziel des Betreibers Kempinski und des Fondsinitiators Jagdfeld ist es, analog zum Adlon, das als Stadthotel den deutschen Spitzenplatz erreichen soll, Heiligendamm zum deutschen Spitzenresorthotel auszubauen. Das in Europa einzigartige Immobilienensemble aus 26 weißen Villen am Strand der Ostsee, die wie auf einer Perlenkette aufgereiht sind, könnte das Potenzial haben, in diese Rolle zu schlüpfen. ..."
Top hotel, Ausgabe 11/99
"Konstruktive Kritik gehört zum journalistischen Credo von
Top hotel. Luxushäuser, die sich als hochpreisige Repräsentaten
der deutschen Spitzenhotellerie betrachten und für die Branche
Vorbildfunktion haben, stehen im Mittelpunkt dieser
vielbeachteten Serie. Diesmal im anonymen Test: das Kempinski
Adlon Berlin"
"Die Damen von Rezeption und Reservierung melden sich mit
ihrem Namen und wirken wegen ihrer freundlichen Art geradezu
einladend. ...
...Es gibt nur wenige Hotelzimmer in deutschen Städten, die
einen auf Anhieb für sich einnehmen. ...
...Besonders ist hervorzuheben: Alles wirkt so unberührt, als
sei man der erste Gast. Es ist gut gelüftet und bis in die
letzte Ecke höchst gewissenhaft geputzt, besser: gepflegt
worden. ...
...Wie nur selten in Hotelzimmern zu erleben, verbinden sich hier
im wesentlichen Schönheit und Funktionalität auf grazile und
nahezu perfekte Weise. ...
...als man den Eindruck haben darf, daß das im August 1997
eröffnete Adlon Ehrgeiz und Dynamik genug besitzt, sogar noch
besser zu werden, was mit der Eröffnung des Gourmet-Restaurants
auch angestrebt wird. An solchen Spitzenleistungen wie erlebt
müssen sich auch andere Häuser messen und orientieren, die
glauben, zum Hotel-Olymp zu gehören. Mit dem Adlon hat
Deutschland jedenfalls ein wahrhaftes Elite-Hotel
zurückgewonnen."
DIE WELT, 05. November 1999
"Beim anonymen Hoteltest erreichte die Berliner Hotellegende
Adlon das beste Qualitätsergebnis"
"...Das beste Hotel Deutschlands mit der höchsten Punktezahl ist ebenfalls ein Haus der deutschen Hotelgruppe in thailändischem Besitz. Das Adlon wurde ganz aktuell Qualitätsmeister nach Punkten. Bisher führten in der Rangliste der Besten Ferienresorts wie die Traube Tonbach und Schloss Lerbach in Bergisch Gladbach. Im Berliner Haus am Pariser Platz nahe dem Brandenburger Tor fanden die Tester überhaupt keine Schwachstellen mehr. Das allerschlechteste Ergebnis war immer noch ein "Befriedigend" (die Bar in der Lobby). Ansonsten gab es nur "Gut" bis "Ausgezeichnet"....
....Es war nachweislich nicht die Vorzeige-Suite, sondern ein ganz normales Hotelzimmer (Nummer 434), das beurteilt wurde. Auszüge aus dem Test-Tagebuch: Es gibt nur wenige Hotelzimmer in deutschen Städten, die einen auf Anhieb für sich einnehmen...."
DIE WELT, 05. November 1999
"Das goldene Dutzend die zwölf besten Hotels
Berlins"
"1. Adlon, Tel. 030/22 61 0, Internet: http://www.hotel-adlon.de
2. Palace Hotel, Tel. 030/25 02 0, Internet: http://www.palace.de
3. Schlosshotel Ritz-Carlton, Tel. 030/895840, Homepage im
Internet: http://www.ritzcarlton.com
...................."
BZ-aktuell, 02. November 1999
"Was, glauben Sie, ist der schönste Neubau von
Berlin?"
" Das Luxushotel "Adlon" am Pariser Platz hätte eigentlich einen sechsten Stern verdient. Als Auszeichnung für die gelungene Architektur. Sie wird von 86 Prozent der Berliner gelobt. So das Zwischenergebnis der Ausstellung "Das neue Berlin", die Unter den Linden zu sehen ist. Die neue Nobelherberge gehört damit zu den schönsten Neubauten seit dem Mauerfall...."
Eine Firma namens FUNDUS Grundstücks GmbH (Lüdinghausen) ist in Konkurs. Einige tausend Gläubiger sind zu bedienen. Um von vornherein Verwechslungen auszuschließen, legen wir Wert auf die Feststellung, dass diese Firma in keinen rechtlichen oder geschäftlichen Beziehungen zu Unternehmen der FUNDUS Gruppe Köln steht oder je gestanden hat.
Köln, 05.11.99
Peter Clever, Tel. 0221-2007 204
Schauplatz Bonn-Berlin, Ausgabe 4/Oktober 1999
"Heiligendamm Weiße Stadt am Meer
Wettlauf der Anleger bei einem Hotel-Projekt der absoluten
Sonderklasse"
"Wo die große Welt entspannen wird, Urlauber die Welt genießen und womöglich die Großen der Welt sich treffen werden, dürfte spätestens ab dem Jahre 2002 keine so große Frage mehr sein: Im geschichtsträchtigen Ostseebad Heiligendamm in Mecklenburg-Vorpommern!
Eine Lage wie sie nur Dichter oder Landschaftsmaler entwerfen könnten und ein Amiente, wie es sich nur aus den Elementen architektonischer Klassizismus, mondäne Lebenskultur und Comfort de luxe zaubern läßt. Schon das berühmte "Postkartengesicht" von Heiligendamm mit seinen wie auf einer Perlenkette aufgereihten blitzend-weißen Häusern vor feinsandigem Strand wäre eines Gedichts von Rainer Maria Rilke würdig gewesen, der hier "kur"laubte....
....Ein ehrgeiziges Ziel, das sich der Altmeister der Immobilienfonds, Anno August Jagdfeld, da gesetzt hat! Kenner der Hotelbranche aber zweifeln nicht im geringsten am Erfolg seiner Pläne, die von Bund, Land und EU mit 50 Millionen Mark unterstützt werden. Heiligendamm wird künftig zu einem touristischen Anziehungspunkt höchsten Ranges werden. Deshalb geht Jagdfeld mit seiner Prognose "auf Nummer sicher" und sagt: "Ähnlich wie beim Hotel ADLON in Berlin bieten wir dem langfristig orientierten und unternehmerisch denkenden Anlegern die Chance, sich zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewinnbringend zu beteiligen..." Tatsächlich sieht sich nach allgemeiner Einschätzung der deutschen Hotelmarkt im klaren Aufwärtstrend. Vor allem den Spitzenhotels mit historischer Tradition werden exzellente Aussichten auf steigende Zimmerpreise und Auslastungen vorausgesagt. Ohnedies wird Deutschland im europäischen Vergleich bei Zimmerpreisen deutlich unterbewertet. Der Euro macht diese Preisdifferenz transparent. Er wird eine Preisangleichung nach oben begünstigen....."
FUNDUS erwirkt einstweilige Verfügung und kündigt Schadensersatzklage in Millionenhöhe an
Köln, 25.10.1999. Heute hat die Staatsanwaltschaft Köln die Strafanzeige des Unternehmensberaters Heinz Gerlach gegen den Chef der FUNDUS-Gruppe, Anno August Jagdfeld, zurückgewiesen. Damit ist Gerlachs Vorwurf des Kapitalanlagebetruges und das von ihm selbst initiierte Strafverfahren schon nach kurzer Zeit in sich zusammengebrochen und hat sich als völlig substanz- und haltlos erwiesen.
Desweiteren hat das Landgericht Hamburg ohne jede Einschränkung einem FUNDUS-Antrag stattgegeben und Heinz Gerlach mit Beschluß vom 14.10.1999 untersagt, seine auf Ruf- und Geschäftsschädigung von Herrn Jagdfeld zielende wettbewerbswidrige Verunglimpfungskampagne fortzuführen. Für jeden Fall der Zuwiderhandlung hat das Gericht Gerlach ein Ordnungsgeld in Höhe von bis zu DM 500.000 oder Gefängnishaft auferlegt.
FUNDUS wird eine Schadensersatzklage in Millionenhöhe gegen Heinz Gerlach einreichen.
Anno August Jagdfeld: "FUNDUS ist durch die unhaltbaren Vorwürfe und deren - selbst nach Erlaß der einstweiligen Verfügung - aggressiv-öffentlicher Vermarktung durch Herrn Gerlach erheblicher Schaden zugefügt worden. Gericht und Staatsanwaltschaft haben diesem Treiben einen Riegel vorgeschoben." Mit Bezug auf die Schadensersatzklage merkte Jagdfeld an: "Wir werden uns ab jetzt entschieden zur Wehr setzen und Heinz Gerlach zur Verantwortung ziehen. Alle Unternehmen, die durch Gerlachs dubiose Praktiken in gleicher oder ähnlicher Weise bedrängt oder geschädigt wurden oder werden, sollten sich nun ebenso wehren, damit der Unsitte "Geld oder Rufschädigung" in der Branche gebündelt und wirkungsvoll begegnet werden kann. Staatsanwaltschaft und Gericht haben ihnen gegen Gerlachs Machenschaften jetzt den Rücken gestärkt."
Zum Hintergrund:
Der Unternehmensberater Heinz Gerlach ist Herausgeber des Informationsbriefes "Direkter Anlegerschutz" und tritt nach außen als neutraler und unabhängiger "Anlegerschützer" auf. Gleichzeitig wirbt Herr Gerlach für sich aber auch lukrative Mandate bei Unternehmen der Kapitalanlagebranche ein, die er bei der Prospektierung ihrer Kapitalanlageangebote und ihrer Vermarktung berät. Deshalb ist Herr Gerlach nur vorgetäuschter Anlegerschützer, verfolgt in Wirklichkeit massive eigene wirtschaftliche Interessen. Dabei scheut er auch nicht vor rechtswidrigen Praktiken zurück, mit denen er Unternehmen nach dem Motto "Geld oder Rufschädigung" unter Druck setzt und schädigt.
Peter Clever, Telefon 0221-2007 204 , Fax 0221-2007 159
Geld oder Rufschädigung
Die Praktiken des Heinz Gerlach
Anlegerschutz ist - zumal auf dem nicht aufsichtsrechtlich geregelten Kapitalmarkt - eine wichtige Aufgabe, der viele unabhängige Journalisten durch kompetente Aufklärung nachkommen . Wie man aber unter dem Deckmantel angeblichen Anlegerschutzes seine persönliche Kasse zu füllen versucht und dabei auch vor rechtswidrigen Praktiken nicht zurückschreckt, zeigt der Fall Heinz Gerlach.
Nach seinem Ausscheiden aus dem Branchen Informationsdienst "Gerlach-Report" ist der ehemalige Journalist und heutige Unternehmensberater Heinz Gerlach in das Lager der Initiatoren/Vertriebsgesellschaften von Immobilienfonds gewechselt. Gleichzeitig betreibt er einen Branchen-Dienst, der unter dem Titel "Direkter Anlegerschutz" firmiert. So tritt Gerlach nach außen als angeblicher "Anlegerschützer" auf. Damit täuscht er Unabhängigkeit und Neutralität vor, die er bei seiner Verflechtung mit der Initiatorenseite und seinen massiven wirtschaftlichen Eigeninteressen gar nicht besitzen kann. Mit seiner Tätigkeit ist der Unternehmensberater Heinz Gerlach nicht Journalist, sondern als Berater konkurrierender Unternehmen auch selbst Wettbewerber im Markt.
Gerlach bietet Fonds-Initiatoren und Vertriebsgesellschaften aktiv eigene Prospektprüfungen sowie Konzeptions- und Vertriebsberatung an. In einem FUNDUS vorliegenden Unternehmensberatungsvertrag verspricht er u. a., seine "persönlichen Kontakte zu Finanz- und Immobilienjournalisten" für eine "vertriebsorientierte Beratung" einzubringen. Dafür erhält er eine hohe plazierungsabhängige Vergütung.
FUNDUS FONDS-Prospekte werden von einer erfahrenen Expertenmannschaft konzipiert und von unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sowie von zahlreichen Banken und Sparkassen geprüft, so daß für eine solche "Gerlach-Dienstleistung" kein Bedarf besteht. Deshalb hat FUNDUS auch das Angebot Gerlachs, zum stolzen Honorar von DM 25.000 eine Prospektvorprüfung vorzunehmen, dankend abgelehnt. Andere Initiatoren reagieren anders und wissen schon, warum sie die Gerlach-Dienste in Anspruch nehmen. Statt Schwierigkeiten mit Gerlach zu bekommen, hat sich nach Erkenntnissen des Informationsdienstes DFI-gerlach-report "so mancher Initiator überlegt, ob es nicht u.U. billiger sei, ein ´Beratungsmandat´ an Gerlach zu vergeben". Wie er seine Kontakte zu Finanz- und Immobilienjournalisten und seinen eigenen Branchendienst gegenüber Nicht-Kunden einsetzt, zeigt der neueste Fall.
Mit einer Strafanzeige vom 21.9.99 erhob Heinz Gerlach den Vorwurf des vollendeten Kapitalanlagebetrugs in Bezug auf den FUNDUS FONDS 32 FORUM KÖPENICK und stützte sich dabei auf ein Gutachten der Anlageberatersocietät Vogelsang&Partner und ein Protokoll des Fondsanalysten Stefan Loipfinger. Loipfinger hatte selbst strafrechtlich relevante Kritik in seinem Protokoll nicht sehen können und war vom Vorgehen Gerlachs mehr als überrascht. Heinz Gerlach schlachtete die Kunde vom durch ihn selbst initiierten staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren in seinem eigenen Informationsdienst aus und sorgte für breite Berichterstattung in der Presse.
FUNDUS hatte die Vorwürfe sofort als völlig abwegig bezeichnet und gegenüber Gericht und Staatsanwaltschaft durch Gutachten zweier angesehener Wirtschaftsprüfungsgesellschaften unabhängig voneinander im einzelnen widerlegt. Mit der heutigen schnellen Zurückweisung der Strafanzeige durch die Kölner Staatsanwaltschaft und dem vergangene Woche vom Landgericht Hamburg bei Androhung empfindlicher Geld oder Haftstrafen ausgesprochenen Verbot an Gerlach, seine Verunglimpfungskampagne fortzusetzen, ist FUNDUS-Chef Anno August Jagdfeld voll bestätigt worden. Etwas anderes hätte auch verwundert: bei zig Prospekten der FUNDUS-Gruppe hat es nicht einen einzigen Prospekthaftungsfall gegeben.
Heinz Gerlach hatte noch am vergangenen Freitag die einstweilige Verfügung gegen ihn als "indirekte Bestätigung" seiner Vorwürfe bezeichnet, ist durch die Einstellung des von ihm initiierten und öffentlich ausgeschlachteten Strafverfahrens nun aber auch bei dieser "Flucht nach vorne" auf der Strecke geblieben.
Immerhin ist es Ergebnis der so schnell und kläglich gescheiterten Strafanzeige, daß der FUNDUS FONDS 32 FORUM KÖPENICK nunmehr der bestgeprüfte unter allen geschlossenen Immobilienfonds sein dürfte: nach der Prüfung im Rahmen der Prospektprüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Abstoß & Wolters auf Vollständigkeit und Richtigkeit war er noch vor seinem Vertrieb von zahlreichen Fonds-erfahrenen Banken, zusätzlich geprüft worden; nunmehr liegen weitere Gutachten der KPMG Deutsche Treuhandgesellschaft AG sowie der Ernst&Young Deutsche Allgemeine Treuhand AG vor, die die Vorwürfe von Gerlach hinsichtlich des Prospektes widerlegen. Auch Staatsanwalt und Richter lagen die Ergebnisse der neuesten Gutachten vor. Gerlach selbst weiß, wie kompetent und erfahren, wie solide und erfolgreich FUNDUS ist. Als Fachmann mußte ihm die Substanzlosigkeit seiner Vorwürfe in der Sache bewußt sein.
Das eigentliche Ziel seines Treibens ist die Festigung seines Einflusses als Berater und Kassierer hinter den Kulissen. Ginge es Heinz Gerlach wirklich um Anlegerschutz und die Klärung substanzieller Vorwürfe, hätte er das Ergebnis der Beurteilung durch die Staatsanwaltschaft abwarten können. Seine eigene Strafanzeige stattdessen sofort aggressiv öffentlich zu vermarkten - und dies selbst nach Erhalt einer einstweiligen Verfügung fortzusetzen - entsprach seinem wirklichen Kalkül: ein Signal in den Markt zu geben, welche Unannehmlichkeiten er einem Wettbewerber bescheren kann, der ihm kein Beratungsmandat erteilt.
Ist seine eigene Kundschaft betroffen, prangert Gerlach als verwerflich an, was er gegenüber Nicht-Kunden selbst praktiziert - so geschehen im Falle seines Großkunden Walter Fink/Kapital Consult.: "Wir "Direkter Anlegerschutz" sehen es als durchaus positiv, daß die Staatsanwaltschaft die von Focus erhobenen Vorwürfe prüft. Nicht jedoch, daß diese in einem Frühstadium öffentlich kolportiert werden - zumindest dann nicht, wenn den Anlegern nach allen uns vorliegenden Informationen keinerlei Schaden entstanden ist. Der Vorgang zeigt einmal mehr, wie schnell mit einer Strafanzeige, die für sich allein genommen keinerlei rechtliche Aussagekraft hat und die natürlich die Staatsanwaltschaft prüfen muß, am vom Vertrauen lebenden Kapitalanlagemarkt erhebliche Rufschädigung unter dem Motto es bleibt immer etwas hängen, produziert werden können." (Quelle: Direkter Anlegerschutz Heinz Gerlach vom 08.08.1997).
Die Methode "Geld oder Rufschädigung" wird in Deutschland nur noch solange mit Erfolg praktiziert werden können, solange ein Wettbewerber risikolos mit völlig halt- und substanzlosen Vorwürfen ein staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren initiieren kann und Initiatoren deshalb glauben, es sei günstiger zu bezahlen, als eine vertriebsschädigende Verunsicherung am Markt in Kauf zu nehmen. Die Zeit ist nach den zwei von FUNDUS erstrittenen Entscheidungen jetzt reif, in der gesamten Branche dieser Unsitte ein Ende zu bereiten.
Die Staatsanwaltschaft in Köln wie auch das Landgericht Hamburg haben Heinz Gerlach einen deutlichen Schuß vor den Bug verpaßt und allen Initiatoren, denen Gerlach rechts- und wettbewerbswidrig zu schaden sucht, den Rücken für entschiedene Gegenwehr gestärkt.
Wer Gerlach unter Vertrag hält und nicht gegen dessen Machenschaften erkennbar angeht, läuft Gefahr, daß das rechtswidrige Treiben seines Beraters auch auf ihn selbst negativ zurückfällt. Im Sinne von Transparenz und fairem Leistungswettbewerb ist es im übrigen an der Zeit, daß Heinz Gerlach seine Auftraggeber und Schützlinge samt Beratungshonoraren offenlegt. Der Markt könnte dann den angeblichen Anlegerschützer Heinz Gerlach selbst beurteilen.
Köln, den 25.10.1999
Peter Clever, Tel.: 0221-2007 204, Fax 0221-2007 159
09/99 Pressemitteilung:Adlon baut weiter aus!
Erweiterungsbau nahezu einstimmig beschlossen!
Berlin, 15.09.1999. - Die Adlon -Erfolgs-Story wird fortgeschrieben: Schon zwei Jahre nach Eröffnung beschloß gestern eine außerordentliche Gesellschafterversammlung des FUNDUS FONDS 31 in Berlin nach einer sachbezogenden Diskussion mit 97,9% Zustimmung der anwesenden Gesellschafter, einen Erweiterungsbau für das 5-Sterne-Hotel am Pariser Platz zu errichten.
Die Investitionssumme des 11-geschossigen Bauprojektes liegt bei DM. 147, 5 Mio Eine kurzfristige Entscheidung war erforderlich geworden, weil der Adlon-Erweiterungsbau zeitgleich mit dem Neubau der benachbarten Akademie der Künste erfolgen muß. Das Gesamtbauwerk wird unter Leitung des Stararchitekten
Prof. Günther Behnisch errichtet, der selbst Mitglied der AdK ist.
Die Baugrube soll noch in diesem Jahr ausgehoben werden. Das Baukonzept sieht einen zusätzlichen Kongreßsaal, weitere Konferenz-, Verwaltungs- und Nebenräume für das Hotel, die Unterbringung eines exklusiven Clubs und gastronomische Einrichtungen vor, mit denen Berlin an internationalen Spitzenstandards von London und Paris anknüpft.
Die Adlon-Betreiber-Gesellschaft Kempinski begrüßt den Erweiterungsbau. Kempinski-Präsident Reto Wittwer betont in einer Stellungnahme: "Einrichtungen der von FUNDUS geplanten Qualität fehlen in Berlin, so daß wir von ihrem künftigen Erfolg überzeugt sind!"
Das Adlon habe von Anfang an die Strategie der Preisführerschaft in der deutschen Hauptstadt verfolgt. Keines der Konkurrenzhotels erziele einen höheren Umsatz pro Zimmer als das Adlon, dennoch würde das exzellente Marktpotenzial in Berlin noch nicht vollständig ausgeschöpft. Reto Wittwer unterstreicht: "Die von uns zur Zeit leider nicht zu befriedigende große Nachfrage nach Tagungen, Bällen und Staatsbanketten nimmt uns leider die Chance, daraus zusätzliche Übernachtungsgäste zu gewinnen."
Nach der gestrigen Entscheidung der Adlon-Anleger demonstriert FUNDUS-Chef Anno August Jagdfeld Optimismus: "Die neue Investition bringt zusätzliche Pachterträge und ermöglicht durch erhöhte Konferenzkapazitäten einen weiteren deutlichen Anstieg der Zimmerbelegung. Damit verbessert sich auch die Möglichkeit, die Zimmerpreise auf das Niveau der anderen europäischen Metropolen anzuheben, wo die Gäste in vergleichbaren Spitzenhotels doppelt so hohe Preise wie im Adlon zahlen. Wir schaffen mit der Zusatzinvestition letztendlich auch Werte, die so nicht wiederholbar sein werden." An der Jahrtausendwende sieht Anno August Jagdfeld für das von ihm initiierte Hotelprojekt im Schatten des Brandenburger Tores eine glänzende Zukunft: "Seit der Eröffnung 1907 war hier die große Welt zu Gast: Könige und Fürsten, Politiker und Diplomaten, Künstler und Industrielle gehörten zum Stammpublikum. Jetzt schaffen wir die Voraussetzungen für die Fortsetzung der Legende."
08/99 (Impulse:) zum Fundus Fonds 34
Impulse, Ausgabe September 1999
"Der Fundus Fonds 34 Grandhotel Heiligendamm bietet Anlegern die Möglichkeit, sich ab 50 000 Mark (zuzüglich fünf Prozent Agio) zu beteiligen. Mit den Geldern des Fonds soll der Grundstein für die Entwicklung Heiligendamms zum Nobelbad an der Ostsee gelegt werden. Initiator ist Anno August Jagdfeld, der schon Beteiligungen am Berliner Luxushotel Adlon erfolgreich unter die Anleger brachte.... "
08/99 Aachener Zeitung: Vorzeige-Hotel mit ganz besonderem Flair
Aachener Zeitung, 23.08.99
Andrang im Quellenhof - Erweiterung geplant
Das oft strapazierte Wort vom "vollen Erfolg" reicht kaum aus, um den Andrang zu beschreiben, den die beiden "Tage der offenen Tür" des Quellenhofes ausgelöst haben 15 000 Besucher am Samstag und 25 000 am Sonntag wollten den wieder erstrahlten Glanz des Vorzeige-Hotels der Aachener Region besichtigen.
Der Bauinvestor Anno August Jagdfeld berichtete vom wirtschaftlichen Erfolg: "Von den 65 Millionen Mark, die den Eigenkapitalanteil am Projekt ausmachen, sind bereits 64 Millionen verkauft." Aus ganz Deutschland seien die Beteiligungen am Fonds gekommen. In den nächsten Tagen werde der Fonds um neun Millionen Mark bei der Sparkasse und der Aachener Bank aufgestockt, so Jagdfeld, da ein Erweiterungsbau geplant sei.
08/99 Aachener Zeitung: "Edel, schlicht, elegant, mit wunderschönen Bädern"
Aachener Zeitung, 23.08.99
Investor Anno August Jagdfeld ist der Meinung, das Dorint Select Quellenhof Aachen sei eines der drei besten Hotels. Im Umkreis von 40 Kilometern gebe es kein einziges Konkurrenz-Haus, was ein Kundenpotential von einer Millionen Menschen bedeute.
08/99 Aachener Nachrichten: Hier kann der Gast wie die Windsors schlafen
Aachener Nachrichten 23.08.99
Ein Hotel-Palast ohne jeden Protz
Der Quellenhof ist wieder da. Die Aachener nehmen Anteil an seinem Geschick, lokalpatriotisch. Und wie sie ihn lieben, zu Zigtausenden strömten sie am Wochenende herbei, den neuen Palast zu inspizieren, andächtig zu durchwandern und vielfach zu bewundern.
Die Gäste sahen einen neuen Quellenhof, der sich anlehnt an die Pracht seiner Gründung von 1916, einen Palast aber, der welch ein Glück - nicht protzt, sondern der klassisch modern, edel und einfach wirkt.
08/99 Berliner Morgenpost: Nobelhotels als Gästehaus
Berliner Morgenpost, 12.08.99
"Für Prinzen und Präsidenten - Private Atmosphäre edler
Herbergen statt staatseigener Unterkünfte"
"Berlin hat keinen Petersberg - und damit
kein Bundesgästehaus. Hohe ausländische Staatsgäste werden
darum künftig in den Fünf-Sterne-Hotels der Stadt
untergebracht. Auch die meisten Staatsbankette und
Großveranstaltungen sollen zunächst vor allem in diesen
Häusern stattfinden. ...
Das Hotel Adlon plant sogar seinen vorgesehenen Erweiterungsbau
an der Behrenstraße für zukünftige Staatsbankette. Matthias
Niemeyer, Geschäftsführer Hotelentwicklung der Immobiliengruppe
Fundus, erläutert: Bisher haben wir nur 1000 Quadratmeter
Fläche für Tagungen und Konferenzen, durch den Neubau würden
noch einmal soviel hinzu kommen. Natürlich hoffen wir, vor allem
wegen unserer optimalen Lage und der Ausstattung, so etwas wie
ein inoffizielles Gästehaus zu werden."
08/99 Aachener Nachrichten: Klinik für Mikrochirurgie zieht in den Quellenhof
Aachener Nachrichten, 11.08.99
Gesellschafter spendieren neun Millionen
"Dem neuen Quellenhof wird eine
zusätzliche Attraktion beigegeben: Anfang des Jahres soll im
unmittelbar benachbarten Kurmittelhaus eine Klinik für
Mikrochirurgie die Arbeit aufnehmen. Auf der jüngsten
Gesellschafterversammlung der Fundus-Gruppe, Eigentümerin des
Fünf-Sterne-Hauses an der Monheimsallee, wurde einstimmig eine
Kapitalerhöhung um neun Millionen Mark beschlossen, um das
Projekt in die Wege zu leiten. ...
Bei der Fundus-Gruppe wird sehr begrüßt, dass es mit der Klinik
noch geklappt hat. Am 4. September ist offizielle Eröffnung des
umgebauten und vollkommen renovierten Luxushotels, der Ehrengast
heißt Peter Ustinov."
08/99 Handelsblatt: Grand Hotel am Meer sucht Investoren
Handelsblatt, 6.08.99
FUNDUS stellt Fondskonzept Heiligendamm vor
"Ein einzigartiges Kulturdenkmal, das Grand Hotel Heiligendamm sucht Investoren. Dieser Teil der weissen Stadt am Meer wird derzeit von der Kölner Fundus-Gruppe als geschlossener Immobilienfonds am Markt plaziert. ... Anteilseigner gehen eine unternehmerische Beteiligung ein, da die Fondsgesellschaft durch den Managementvertrag mit dem Hotelbetreiber Kempinski voll an den Chancen und Risiken des Hotelbetriebs partizipiert."
07/99 Lübecker-Zeitung: Ein Hotel Adlon am Ostseestrand
Lübecker-Zeitung, 26.07.99
Geldgeber für Heiligendamm gesucht
"... Die Kempinski-Gruppe will das Management übernehmen, Starkoch Eckart Witzigmann berät beim Gastronomie-Konzept, der New Yorker Architekt Robert A. M. Stern ist Frau Jagdfeld beim Möblieren der Orangerie, des Palais Severin und der Burg Hohenzollern behilflich. .... Im reich bebilderten Prospekt vom Grand Hotel Heiligendamm befindet sich auch ein Schreiben von Dr. Robert Knüppel, dem ehemaligen Lübecker Bürgermeister und jetzigen Geschäftsführer der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, an Anno August Jagdfeld. Er schreibt: Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz engagiert sich besonders stark in Mecklenburg-Vorpommern, weil dieses Land einen noch viel zu wenig beachteten Reichtum an Kulturdenkmälern besitzt, den es zu erschließen und nachhaltiger zu nutzen gilt ... Das Vorhaben der Fundus-Gruppe, Heiligendamm, die Weisse Stadt am Meer, wiedererstehen zu lassen, paßt sich exzellent in unser Konzept ein. Es findet unserer Unterstützung und Anerkennung, weil Fundus damit ... ein einzigartiges deutsches Kulturdenkmal erhält und wiederbelebt."
DFI-gerlach-report: DFI-Prospekt-Kurzanalyse:
DFI-gerlach-report Nr. 26/99 v. 2.7.99
"Grand Hotel Heiligendamm GmbH & Co. KG"
"...es fällt schwer, bei der Prospektlektüre nicht ins Schwärmen zu geraten. Dabei sollte jedoch nicht übersehen werden, daß - nur allzu berechtigt, wenn auch nicht an prominenter Stelle - von einer unternehmerischen Beteiligung die Rede ist. ... Fazit: Bei Gelingen des Vorhabens, was wir den Anlegern und Jagdfeld wünschen, wird Deutschland um ein einzigartiges Resort bereichert. ..."
Aus der Fondsanalyse vom 03.07.1999 (Internet: http://www.welt.de)
... Ohne Zweifel handelt es sich bei dem geplanten Grand Hotel Heiligendamm um ein architektonisches Juwel. Das bestehende klassizistische Villenensemble repräsentiert wohl weltweit beste Bädertradition und dürfte bei Fertigstellung eines der herausragendsten bundesdeutschen, aber auch europäischen Immobilienprojekte sein. Dieser Umstand dürfte den Erfolg des Hotels begünstigen ...
...Die Fondsprognose ist sauber vorgenommen.
Die Prognosen für das mit einem Managementvertrag betriebene Hotel basieren auf einer Studie der Münchener Wirtschaftsprüferkanzlei Panell Kerr Forster (PKF) und sind nachvollziehbar. ...
...Die als Managerin vorgesehene Kempinski AG gilt als eine der besten Adressen für den Betrieb von Luxushotels...
(Es bedarf) emotional beteiligter Zeichner, denen es vor allem Spaß macht, ein einmaliges Kultur- und Baudenkmal des Spätklassizismus zu bewahren und die für das ehrgeizige Hotelprojekt einen großen Erfolg erwarten.
Berliner Morgenpost, 18.06.1999
Die Legende lebt.
FUNDUS-Gruppe startet Fonds zum Aus- und Umbau von Heiligendamm
Die Kölner Fundus-Gruppe startet ihr Projekt zum Aus- und Umbau des legendären Ostseebades Heiligendamm. ... Mit dem Luxus-Seebad wolle man an den Erfolg des Berliner Adlon-Hotels anknüpfen...
Die Welt, 18.06.1999
Start für Heiligendamm-Fonds
FUNDUS-Gruppe setzt auf den Umbau des legendären Ostseebades
Auf einer Pressekonferenz im Berliner Hotel Adlon stellte am Mittwoch abend Fundus-Chef Anno August Jagdfeld die neue Konzeption für das Projekt Heiligendamm vor. Das aus sechs Gebäuden bestehende Gebäudeensemble liegt direkt am Ostseestrand auf einem etwa 30 000 qm großen Grundstück...
Der Tagesspiegel, 18.06.1999
FUNDUS legt neuen Fonds für Ostseebad Heilgendamm auf
... Die Eröffnung des Fünf-Sterne-Hotels, das von der Kempinski AG, Berlin, geführt werden soll, sei für Anfang 2002 geplant. Einschließlich der 50 Mio. DM öffentlicher Mittel belaufe sich das Investitionsvolumen auf insgesamt 300 Mio. DM. Durch das Vorhaben sollen in der Region rund 500 neue Arbeitsplätze entstehen. ..."
ARD/ZDF-Videotext, 17.06.1999
... Ziel sei es, bis Anfang nächsten Jahres das Kapital in Höhe von 250 Millionen Mark bei Anlegern zu gewinnen...
Aachener Zeitung, 18.06.1999
Jagdfeld gibt Startschuß für Heiligendamm
... Der Zeitpunkt sei ideal und das Marktumfeld hervorragend für eine Beteiligung an dieser Qualitätsimmobilie...
Portfolio -international 3/99
Zweiter Anlauf in Heiligendamm
Konzept wurde deutlich überarbeitet / größere Anzahl von
Hotelzimmern und günstigere Kostenstruktur / ehrgeizige Ziele
bei der Auslastung
... In einem Punkt dürften auch die hartnäckigsten Kritiker kaum anderer Meinung sein: Es ist für das Land ein Gewinn, wenn das Seebad Heiligendamm seinen früheren Glanz wiedererlangt.
Köln, 17. Juni 1999 - Die FUNDUS-Gruppe Köln bringt ihren neuen geschlossenen Immobilienfonds - FUNDUS FONDS 34 Grand Hotel Heiligendamm - auf den Markt. Er ist ein innovatives und attraktives Kapitalanlageprodukt, das in die Zeit paßt: die Qualität von Immobilien, ihre wirtschaftliche Ertragskraft unabhängig von Steuervorteilen, rückt in den Mittelpunkt des Anlegerinteresses.
Das Grand Hotel Heiligendamm ist eines der größten Investitionsvorhaben in Mecklenburg-Vorpommern. Es hat die einhellige Unterstützung aller Parteien des Landes gefunden. Bund, Land und die Europäische Union fördern das Vorhaben mit einem Zuschuß von DM 50 Mio.
Heiligendamm hat Geschichte und Tradition: alles, was in Politik und Wirtschaft, in Kunst und Kultur Rang und Namen hatte, traf sich hier zur Erholung, zum Vergnügen und zum Verhandeln. Heute gibt es wieder ein steigendes Bedürfnis der gehobenen Gesellschaft nach repräsentativen Begegnungsstätten. Deshalb entspricht Heiligendamm dem Zeitgeist, erklärte Anno August Jagdfeld, Chef der seit 25 Jahren am Markt erfolgreichen FUNDUS-Gruppe, anläßlich der Markteinführung des FUNDUS FONDS 34 Grand Hotel Heiligendamm.
Deutschlands traditionsreiches Seebad verfügt über hervorragende Standortfaktoren: gute Erreichbarkeit, direkte Meereslage, außergewöhnliche Architektur und eine bezaubernde Landschaft.
Vor diesem Hintergrund hat Fundus exzellente Partner verpflichtet:
Die hervorragenden Standortfaktoren in Verbindung mit der Qualität der Partner sind ideale Voraussetzungen für ein Resort der europäischen Spitzenklasse.
Das Resortangebot erstreckt sich über die Bereiche Freizeit & Erholung, Sport & Fitness, Wellness & Beauty, Gesundheit & Regeneration und Konferenzen & Veranstaltungen. Die Vielfalt aus saison- und witterungsunabhängigen Angeboten machen Heiligendamm zu einem Ganzjahres-Ziel der Extraklasse.
Der FUNDUS FONDS 34 startet in ein optimales Marktumfeld.
1. Nach dem Ende der Verlustzuweisungsgesellschaften ist Immobilienqualität das maßgebliche Kriterium für den wirtschaftlichen Erfolg.
2. Der deutsche Hotelmarkt befindet sich nach allgemeinen Markteinschätzungen vor einem langfristigen Aufschwung. Der Markt der Spitzenhotellerie mit historischer Tradition hat exzellente Aussichten auf steigende Zimmerpreise und Auslastungen. Deutschland ist im europäischen Vergleich bei den Zimmerpreisen deutlich unterbewertet; der Euro macht diese Preisdifferenz transparent und wird eine Preisangleichung nach oben begünstigen. Ein Hotelmanagementvertrag mit der Kempinski AG sichert den Anlegern das Gewinnpotential der zu erwartenden positiven Marktentwicklung.
Spitzenferienhotels in Deutschland wie die Traube in Tonbach oder das Bareiss in Baiersbronn schreiten dem Trend bereits voran und erzielen schon Auslastungen von 90 % und 96 % zu Netto-Zimmerpreisen von DM 400 bzw. DM 395. Das Dorint Hotel auf Sylt erzielt eine Auslastung von 75 % bei DM 280 Netto-Zimmerpreis, obwohl es an die Klasse der erstgenannten und erst Recht den 5-Sterne-plus-Anspruch des Grand Hotel Heiligendamm bei weitem nicht heranreicht. Auch der Ahlbecker Hof auf Usedom hat seine im Durchschnitt 26 qm großen Zimmer im ersten Jahr zu 68 % und im zweiten bereits zu 75 % ausgelastet.
Für das Grand Hotel Heiligendamm beträgt die Basiskalkulation 60 % Auslastung im ersten Betriebsjahr, die auf 75 % im fünften ansteigt bei einem Netto-Zimmerpreis von DM 300 (Basis: 1999). Die durchschnittliche Zimmergröße beträgt 46 qm. Fast die Hälfte aller Wohneinheiten besteht aus Suiten. Bei 220 Zimmern verfügt das Hotel über insgesamt 135 Terrassen oder Balkone. Keines der anderen genannten erfolgreichen Hotels hat eine vergleichbare Angebotsvielfalt für den Gast.
Schon die moderate Basisprognose für das Hotel beschert dem Anleger eine über 25 Jahre steuerfreie Ausschüttung von 4,52 %, was der Verzinsung einer voll steuerpflichtigen Geldanlage von 9,04 % entspricht.
Um die enormen Steigerungspotentiale bei Auslastung und Zimmerpreisen weitestgehend dem Zeichner des FUNDUS FONDS 34 zugute kommen zu lassen und nicht dem Hotelpächter, wurde mit der Kempinski AG ein Management- und kein Pachtvertrag abgeschlossen. Nach Deckung der Hotelbetriebskosten gehen 70 % der Erlöse durch Auslastungssteigerungen direkt in den Reingewinn und damit in das Portemonnaie des Anlegers; höhere Zimmerpreise sogar zu 100 %. Deshalb bietet der FUNDUS FONDS 34 gute Aussichten, deutlich über die Basisprognose hinausgehende Ausschüttungen zu erzielen.
Der Aufschwung des deutschen Hotelmarktes führt zu steigenden Auslastungen und Zimmerpreisen. Gelingt der Anschluß an die europäische Marktlage und damit das Preisniveau, wird die Ausschüttung auf 8,77 % (6,06 % nach Steuern bei 50 % Steuerbelastung) ansteigen, was der Verzinsung einer voll steuerpflichtigen Geldanlage von 12,12 % entspricht.
Der öffentliche Zuschuß von DM 50 Mio. führt für jeden Investor zu einer zusätzlichen Steigerung des Wertes seines Zeichnungskapitals um 20 %. Bund, Land und Europäische Union gewähren diesen Zuschuß, weil das Projekt direkt und indirekt etwa 500 Dauerarbeitsplätze bringt und auch ein Kristallisationspunkt für die weitere Perspektive einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung der Region sein wird.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (Schirmherr: Bundespräsident Roman Herzog) wird mit der Straße der Backsteinkathedralen eine neue Reise-Route erschließen, die den weltberühmten Reisen an die Loire-Schlösser vergleichbar ist. Auf der Expo 2000 wird dieses kulturelle Highlight weltweit vermarktet und zusätzlich internationale Gäste aus Europa, USA/Kanada und dem asiatischen Raum ansprechen. Die Stiftung sieht im Grand Hotel Heiligendamm einen idealen Standort, um von hier aus ganzjährig die gotischen Backsteinkathedralen und den Erlebnisreichtum des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu erschließen.
Anno August Jagdfeld: Ähnlich wie beim Hotel ADLON in Berlin bieten wir dem langfristig orientierten und unternehmerisch denkenden Anleger die Chance, sich zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewinnbringend zu beteiligen. Der FUNDUS FONDS 34 Grand Hotel Heiligendamm kommt zur richtigen Zeit.
Kontakt:
Peter Clever, Telefon (02 21) 20 07-2 04
Prof. Ottmar Braun, Telefon (0 30) 42 81-19 16
Berliner Morgenpost, 16.05.1999
Fundus stellt neues Konzept für das Ostseebad
Heiligendamm vor - Zielgruppe unternehmerisch denkende Anleger
... Zielgruppe des Fonds ist der unternehmerisch denkende Anleger in Qualitätsimmobilien, der Marktchancen für Unikate der Spitzenhotellerie mit Historie erkennt und den Trend steigender Zimmerpreise im Euroland für sich nutzen will. Da den üblichen Steuersparmodellen die Zukunft nicht mehr gehört, trifft Jagdfelds Angebot einer unternehmerischen Beteiligung wohl auch auf ein insgesamt günstigeres Umfeld der Fondsprodukte als noch im vergangenen Jahr...
Welt am Sonntag, 09.05.1999
Vielleicht mag man das Kind am liebsten, das die meisten Schwierigkeiten bereitet hat, meint der Immobilien-Unternehmer
Fonds-Altmeister Anno August Jagdfeld über die Zukunftsperspektiven seiner Branche nach der Steuerreform - Neuer Zuschnitt für das noble Ostseebad Heiligendamm
Mit dem Bauherrn des Berliner Adlon-Hotels sprach WELT-Chefreporter Peter Schmalz.
Adlon-Bauherr: Der Rheinländer Anno August Jagdfeld, Altmeister der Fondsbranche, hat in Berlin mit spektakulären Projekten Furore gemacht: Adlon-Hotel, Friedrichstraßen-Quartier 206, Pyramide Marzahn. Seine neue Herausforderung hat der Chef der Fundus-Fondsgesellschaft an der Ostsee gefunden, im einstigen Nobelbad Heiligendamm. Im WELT-Interview gibt Jagdfeld eine Einschätzung des Fondsgeschäfts nach der Steuerreform.
DIE WELT: Welche Folgen hat die Steuerreform für das Fonds-Geschäft?
Jagdfeld: Grundsätzlich begrüße ich es, daß endlich eine Entscheidung gefallen ist. Das jetzt beschlossene Gesetz trifft die Anbieter von Kapitalanlage-Fonds in sehr unterschiedlichem Umfang. Klar ist, daß die Fonds, deren erstrangiges Verkaufsargument die Steuerersparnis war, davon stark betroffen sind. Das ist politisch auch so gewollt. Doch Fonds, bei denen die Qualität der Immobilie und die Rendite im Vordergrund stehen, sind weniger betroffen. Sie profitieren sogar, weil durch den Wegfall der Steuerreduzierung viele Angebote gar nicht mehr auf dem Markt erscheinen werden.
DIE WELT: Doch auch bei einigen der 800 Projekte, die Ihre Gruppe bisher aufgelegt hat, stand der Aspekt des Steuersparens im Vordergrund.
Jagdfeld: Unser Firmen-Motto lautet: Fundus - wenn die Immobilie zählt. Daran sehen Sie, daß wir immer zuerst auf die Qualität unserer Immobilien geachtet haben. Aber jeder, der in den neuen Ländern investierte, hat die Steuervorteile gerne genommen. Sie waren auch wichtig und notwendig, um überhaupt Investitionsanreize zu schaffen. Künftig aber wird der Anleger wieder intensiver die Qualität des Investments beachten. Das kann durchaus positiv für die Branche sein.
DIE WELT: Ihr bisher spektakulärster Fonds war das Berliner Hotel Adlon. Er startete mit Schwierigkeiten, Sie mußten sogar mit privatem Geld nachhelfen. Wäre er unter den neuen Steuerbedingungen überhaupt noch realisierbar?
Jagdfeld: Wir könnten ihn inzwischen mehrfach plazieren. Der Erfolg des Adlon ist inzwischen allgemein bekannt, und der Fonds hat ein hervorragendes Renommee. Wir erhalten täglich Anfragen von Kapitalanlegern, die sich dafür interessieren. Heute wäre es viel leichter als früher. Damals mußten wir mit den Verlustzuweisungsgesellschaften konkurrieren. Jetzt könnten wir jedes Jahr ein oder zwei Adlons plazieren. Aber es gibt eben nur ein Adlon. Das private Geld, mit dem wir eine Durststrecke überwunden haben, ist längst zurückgezahlt. Heute erwische ich mich aber manchmal bei dem Gedanken. es wäre eigentlich klüger gewesen diese Anteile im eigenen Bestand zu halten.
DIE WELT: Haben Sie etwa selbst nicht an den Adlon-Erfolg geglaubt?
Jagdfeld: Hätte ich nicht an die Vision geglaubt, der Mythos Adlon könnte wieder erstehen, gäbe es kein "Adlon. Kein anderer hat sich an diese Aufgabe gewagt. Da wir aber immer mehrere Produkte gleichzeitig vermarkten, ist es nicht sinnvoll, höhere Summen über einen längeren Zeitraum auf ein Objekt zu konzentrieren.
DIE WELT: Eine Herausforderung ist noch nicht gemeistert: Das Ostseebad Heilgendamm. Im letzten Jahr mußten Sie den Fonds mangels Interesse vom Markt nehmen.
Jagdfeld: Das Interesse und die Bewunderung für Heiligendamm ist allgemein groß. Aber das Projekt ist auch eine sehr schwierige Aufgabe. Es gab beträchtliche Vorbehalte gegen den geplanten Ausbau. Auch Elemente der Fondskonstruktion wurden vom Markt nicht angenommen.
DIE WELT: Warum haben Sie dieses heiße Eisen überhaupt angefaßt?
Jagdfeld: Von Heiligendamm geht eine Faszination aus, die mich erfaßt hat - wie sie wohl jeden erfaßt, auf den diese einmalige Harmonie von klassizistischer Architektur und Natur vor Ort einwirkt. Im vergangenen Jahr mußten wir aufhören, als im September die Denkmalschutz-Abschreibungen infrage gestellt wurden. Damit wankte ein wichtiger Pfeiler unserer Kalkulation. Wir haben damals die Einzahlungen gestoppt und die bereits überwiesenen Beträge an die Anleger zurückgegeben. Im Frühjahr werden wir ihn mit einem angepaßten Konzept neu auf den Markt bringen.
DIE WELT: Womit wollen Sie nun den Anleger animieren?
Jagdfeld: Die Neuauflage wird dadurch geprägt sein. daß wir auf die Eigennutzungskomponente verzichten. Dieses Modell ist in Amerika sensationell erfolgreich, in Deutschland aber ist der Markt dafür offenbar noch nicht reif. In dem neuen Konzept wird Heiligendamm eine unternehmerische Hotelbeteiligung sein, bei der das Kempinski-Management die Qualität garantiert. Das Angebot wird so umfassend sein, daß Heiligendamm dem Gast alles bietet - nur zum Bergsteigen oder Skifahren muß er ein anderes Hotel wählen.
DIE WELT: Mit welcher Rendite rechnen Sie?
Jagdfeld: Wir glauben, daß sie sich sehen lassen kann. Für die Anleger wird zudem interessant sein, daß von der Ausschüttung vier Prozent über 25 Jahre lang steuerfrei bleiben. Wir haben also keine Verlustzuweisung am Anfang, sondern wir verteilen die Abschreibung über 25 Jahre. Und weil wir ein einzigartiges deutsches Kulturdenkmal bewahren und direkt und indirekt mehrere hundert Arbeitsplätze schaffen, geben EU, Bund und Land einen Investitionszuschuß.
DIE WELT: Wann dreht sich in Heiligendamm der erste Kran?
Jagdfeld: Eine Frage, die mir vor Ort oft gestellt wird. Die Leute dort sind voller Ungeduld, was ich auch verstehen kann. Es wurden ja auch viele Jahre vertan, ehe wir als Investor überhaupt einsteigen konnten. Und dann hatten wir mit einigen Problemen zu kämpfen, die nicht vorhersehbar waren. Auch in der Region wurden uns von interessierter Seite manche Steine in den Weg gerollt. Aber das ist zum Glück Vergangenheit. Im Regelfall können unsere Fonds nach drei bis zwölf Monaten geschlossen werden. Ich rechne auch bei Heiligendamm mit einem regen Interesse. Da wir schon über 30 Millionen in die Vorarbeiten gesteckt haben, werden wir nach der Fonds-Plazierung zügig mit den Bauarbeiten beginnen können. Niemand hat sich so stark und konsequent für Heiligendamm eingesetzt wie wir. Und zu diesem Engagement stehen wir ohne jede Einschränkung.
Der Tagesspiegel vom 7. März 1999 schreibt über das Entwicklungsvorhaben "Tacheles"
"Das Johannisviertel ist das letzte große Bauprojekt in der Innenstadt ... etwa 500 Millionen Mark sollen auf dem 30.000 Quadratmeter großen Gelände verbaut werden. ... Sorgsam ausgesuchte Gastronomen, Büros und Einzelhandel zusammen mit der Off-Kultur im Tacheles sollen ein kleinteilig angelegtes Viertel ergeben, das ähnlich wie die Hackeschen Höfe Publikum anzieht."
Die Berliner Zeitung vom 5. März und das Handelsblatt vom 8. März berichten über die Geschäftsentwicklung des Hotel Adlon und das Ergebnis des Hotelkonzerns Kempinski
"Allein das Hotel Adlon als neues Flaggschiff hat in seinem ersten vollen Geschäftsjahr 1998 bei einer Auslastung von 52% einen Nettoumsatz von 49,5 Mill. DM und ein Brutto-Betriebsergebnis von 28,5% erzielt. ... Im Adlon lag der durchschnittliche Bruttozimmerpreis bei 430 DM."
"Rund 55% der Gäste des Fünf-Sterne-Hauses waren Einzel- und Geschäftsreisende, die überwiegend aus Deutschland, Europa und den USA gekommen waren. Insgesamt 23,8 Millionen Mark seien durch die Zimmervermietung, 23,2 Millionen Mark durch die Gastronomie und 2,5 Millionen Mark mit Dienstleistungen erzielt worden. 1997 hat der durchschnittliche Zimmerpreis im Hotel Adlon noch 369 Mark betragen. Der Umsatz lag damals bei 18,8 Millionen Mark."