
Mitteilungs-Archiv 2001 |
Tagesspiegel, 29.12.2001: Berlins Ku´damm mit am teuersten - die Mieten fürLadenlokale in 1a-Citylagen steigen weiter Berlin teilt sich zusammen mit Frankfurt und hinter München den zweiten Platz in Deutschland, was die Höhe der Einzelhandelsmieten in 1a-Citylagen angeht. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls die Düsseldorfer Maklerfirma Kempers in ihrem „Metropolen-Ranking 2001“. Die Preise am Berliner Kurfürstendamm liegen mit 400 Mark pro Quadratmeter auf dem Niveau der Frankfurter Zeil. ... Die Ausprägung eines zweiten Einkaufszentrums in Berlin-Mitte und der Friedrichstraße zeige keine nachteilige Wirkung für die traditionell starken Standorte im Westen der Stadt.
Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank
... unter dem unmittelbaren Eindruck der Anschlagserie wurden zahlreiche Fernurlaube storniert und Buchungen von zukünftigen Urlauben aufgeschoben ... Während diejenigen Anbieter, die auf Fernreisen spezialisiert sind, starke Rückgänge zu erwarten haben, dürfte der innereuropäische Tourismus nur geringfügig und höchstens kurzfristig zurückgehen. Mittelfristig könnten sich sogar etliche Verbraucher dazu entschließen, ihren Urlaub im Inland zu verbringen, weil sie sich davon eine höhere Sicherheit versprechen als bei Auslandsreisen ...
Ausblick
Bei aller Dramatik, die gerade der aktuellen Krise innewohnt, zeigen doch ähnliche frühere Situationen, dass die Menschen nach dem ersten Schock und dessen Nachwehen den Drang haben, rasch wieder zur Normalität zurückzukehren, soweit dies möglich ist. In anderen weltpolitischen Krisen der Nachkriegszeit ist jedoch fast immer eine zentrale Variable moderner Volkswirtschaften unmittelbar betroffen gewesen: der Ölpreis. Dass dies in der gegenwärtigen Krise nicht der Fall ist und sich auch nicht abzeichnet, könnte ein Zeichen dafür sein, dass die gegenwärtig zu beobachtenden wirtschaftlichen Verzerrungen, die unmittelbar von den Anschlägen ausgelöst wurden, rasch vorübergehen ...
Allen Zweiflern zum Trotz Anno August Jagdfeld erweckt Immobilienlegenden zu neuem Leben
Düsseldorf, den 6. Dezember 2001 - Bekannt wurde der dezent auftretende 54-Jährige als Immobilienentwickler traditionsreicher luxuriöser Objekte. Er initiierte den Neubau des Hotel Adlon in Berlin. Jetzt haucht er Deutschlands ältestem und bis zu DDR-Zeiten feinstem Ostseebad neues Leben ein: Heiligendamm an der mecklenburgischen Küste. Zum Richtfest am vergangenen Wochenende kam sogar Bundespräsident Johannes Rau. Anfang 2003 soll das klassizistische Gebäudeensemble als luxuriösestes Hotel-Resort der Republik eröffnet werden. Fondsanteile für 110 Millionen Mark (von benötigten 285 Millionen Mark) müssen die Banken allerdings noch verkaufen. ...
Freunde und Gegner: Selbst ernannte Anlegerschützer
Der introvertierte Jagdfeld geht mit dem Wort Freundschaft sparsam um. Ignaz Bubis zählte er zu diesem Kreis ... Den selbst ernannten Anlegerschützern Heinz Gerlach ("Direkter Anlegerschutz") und Axel Prümm ("kapitalmarkt intern") wirft Jagdfeld vor, sie hätten für positive Artikel in ihren Blättern Geld gefordert, was beide bestreiten. Allerdings werfen sich Gerlach und Prümm gegenseitig Korruption vor. ...
Vorlieben: Sauna, Yoga, Synagogen
... Für Konzerte in den noblen Berliner Friedrichstadtpassagen, die im Familienbesitz sind, engagiert er das jüdische Orchester - "damit jüdisches Leben in Deutschland wieder Fuß fasst". Jagdfeld ist FDP-Mitglied. Seine "gewisse Sympathie für die Grünen" ist nach dem 11. September auf der Strecke geblieben, weil die Partei sich nur zögerlich zur militärische Reaktion auf den Terror der Muslimfundamentalisten bekannte. "Gerade Deutsche sollten wissen, dass man mit Massenmördern nicht verhandeln kann.“
Stärken und Schwächen: Gespür für Geschichten
Adlon? Den Namen hatte Jagdfeld nie gehört, machte aber die Wiederbelebung der vergessenen Legende zu der Hotelgeschichte der Neunzigerjahre. ... Adlon ist wieder ein Synonym für Highsociety. Die Fondszeichner erhalten die erwarteten Ausschüttungen. Der Wert der Immobilie ist laut Jagdfeld seit 1997 um 150 Millionen Mark gestiegen. Noch einmal will er alle Zweifler widerlegen: Auch Heiligendamm kannte er bis vor wenigen Jahren nicht einmal dem Namen nach.
Vorbilder: Sokrates und Söhne
... Die griechischen Philosophen geben ihm Orientierung. ... die Primärtugenden des Sokrates: Gerechtigkeit, Tapferkeit, Weisheit, Besonnenheit. Die Haltung der Stoiker, "mit Gelassenheit an Dinge heranzugehen", hat Jagdfeld verinnerlicht ...
Visionen: Umzug nach Berlin
Jagdfeld ist Initiator des exklusiven China Clubs. ... Nächstes Projekt ist der Bau des Berliner Johannisviertels rund um die von alternativen Künstlern genutzte Bauruine "Tacheles" ... Seine Arbeit verlagert sich immer mehr in den Osten Deutschlands. Auch betreibt seine Frau Anne Maria auf der Berliner Friedrichstraße den exklusiven "Department-Store" und fertigt im eigenen Designstudio die Inneneinrichtungen für Heiligendamm...
Der Sportwagenbauer Porsche hat in den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2001/02 den Konzernumsatz binnen Jahresfrist um 6,3 Prozent auf rund 1,18 Milliarden Euro gesteigert. Für das Gesamtjahr ist der Konzern zuversichtlich, dass das Wachstum anhält. Die Nachfrage sei weltweit stark. ...im Gesamtgeschäftsjahr ..., „wird das Ergebnis von einem besseren Modell-Mix hin zu den höherwertigen Sportwagen profitieren“, hieß es. Im Geschäftsjahr 2000/2001 hatte Porsche einen Umsatz von 4,44 Milliarden Euro und einen Überschuss von 270,5 Millionen Euro ausgewiesen.
Fundus errichtet die Super-Immobilie nach dem historischen Vorbild. Immer mehr Kapitalanleger würden sich dafür entscheiden, ihr Geld in Heiligendamm zu platzieren, sagte Fundus-Chef Anno August Jagdfeld. Bundespräsident Rau hob hervor, dass mit dem Bau des Grand Hotels eine bewahrenswerte Tradition aufgenommen werde. Das sei für Deutschland ein gutes Zeichen.
Spätestens mit dem Setzen der Richtkrone auf das Grand Hotel Heiligendamm sind die letzten Zweifler verstummt. Nach Fehlschlägen von Möchtergern-Investoren will jetzt die Kölner Fundus-Gruppe Deutschlands ältestes Seebad Heiligendamm mit seinem denkmalgeschützten Ensemble klassizistischer Bauten zu neuer Blüte bringen. Davon konnten sich gestern die Gäste des Richtfestes überzeugen.
Generalmanager Jean van Daalen von der künftigen Betreibergruppe Kempinski ist überzeugt davon, dass mit dem Badehotel in Heiligendamm das Gegenstück zum Berliner „Adlon“ als Nummer eins der Stadthotellerie entsteht.
Richtfest für eine der feinsten Hotelanlagen Europas. In Heiligendamm wurde gestern gefeiert. Prominenz aus ganz Deutschland gab sich ein Stelldichein. Der Komplex Grand Hotel nimmt Gestalt an. 335 Millionen fließen in das Projekt. ....
Deutschlands ältestes Seebad ist in Feierlaune und Rau spricht mit Witz und Esprit: Alle Welt rede bloß noch von Heiligendamm. Sylt sei schon abgemeldet. Da frage er sich, warum er noch ein Ferienhaus an der Nordsee habe. Rau: „Mecklenburg-Vorpommern braucht Leuchttürme der Erneuerung, dieses kann einer werden.“
Rund 1000 Gäste aus ganz Deutschland sind um die 3,50 Meter hohe Richtkrone am Kurhaus versammelt... „Eine Legende mit Zukunft nennt Fundus-Chef Anno August Jagdfeld die entlang des Strandes aufgereihte Perlenkette klassizistischer Baukunst. Und: Kultur und Kommerz seien kein Gegensatz, sagt Jagdfeld mit Blick auf anwesende Denkmalschützer und Kapitalanleger. Letztere wollen ihr Geld im Fundus-Fonds 34 (Heiligendamm) vermehren... Wer in Heiligendamm anlegt, der wird profitieren, wenn die Schönen und Reichen aus Deutschland hier Urlaub machen, versprechen die Fondsmanager von Fundus. Heiligendamm werde blühen, selbst wenn eine Rezession kommt, denn: „Das Publikum, das hierher kommt, ist konjunkturresistent“, verrät Anlageprofi Jürgen Schünemann. ... Ministerpräsident Ringstorff sagt in seiner Ansprache: „Gut Ding will Weile haben. Und die Entwicklung gibt uns Recht.“ Mit Fundus sei ein Investor am Werk, der nicht nur Kapital und Know How, sondern auch viel Herz investiert.
Bundespräsident Johannes Rau sagte beim Richtfest des FUNDUS FONDS 34 Grand Hotel Heiligendamm am Freitag, dem 30. November 2001:
„Ich finde es sehr schön, dass das erste deutsche Seebad eine neue Chance bekommt. Das ist eine Chance für viele, die an der Ostsee Entspannung und Erholung suchen. ... Ich glaube, dass Heiligendamm ein Symbol sein kann für eine Erneuerung in den neuen Ländern, die auch Menschen aus anderen Ländern der Bundesrepublik und darüber hinaus an die Ostsee holt in eines der schönsten Ferienländer, die wir haben.“
Auf die Frage, ob auch er nach Heiligendamm wiederkomme, meinte der Bundespräsident: „Ich komme mit Sicherheit wieder.“
Unmittelbar vor dem Richtspruch ergriff Johannes Rau spontan das Wort und meinte scherzhaft unter Bezugnahme auf die Beschreibung Heiligendamms durch die Vorredner (Anno August Jagdfeld, Ministerpräsident Ringstorff, Landrat Leuchert, Bürgermeister Polzin, Kempinski-General-Manager van Daalen): „Selbst Sylt ist abgemeldet. Was wird da nur aus Spiekeroog? ... Weshalb habe ich da ein Ferienhaus an der Nordsee?“
„Aber im Ernst: ... Ein so reizvolles Land wie Mecklenburg-Vorpommern braucht Leuchttürme der Erneuerung. Das hier kann einer werden. Und dass da viele mittun - der Bund, das Land der Kreis, die Stadt Bad Doberan -, und dass eine Tradition aufgegriffen wird, die 1793 begonnen hat, .... das - finde ich - ist für Deutschland insgesamt ein gutes Zeichen. ... Wir brauchen mehr Zeichen der Ermutigung. Wir brauchen mehr Menschen, die sich nicht auf die Schuhsohlen blicken, sondern die nach vorn sehen und die etwas gestalten wollen, indem sie Hand anlegen, indem sie aus Träumen Realität machen.“
Bundespräsident beim Richtfest des Grand Hotel Heiligendamm Eröffnung des 5-Sterne Kempinski-Resorthotels an der Ostsee Anfang 2003 geplant
Köln, den 30.11.2001: Im Beisein von Bundespräsident Johannes Rau und Ministerpräsident Harald Ringstorff feiert das „Grand Hotel Heiligendamm - ein Kempinski Hotel“ heute Richtfest. Die Anwesenheit des Staatsoberhauptes unterstreicht den Charakter des klassizistischen Gebäudeensembles am Ostseestrand als herausgehobenes Kulturdenkmal in Deutschland. Mit 335 Mio. DM Gesamtinvestitionsvolumen wird nach den Worten des Ministerpräsidenten „das Flaggschiff für den gehobenen Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern“ verwirklicht. Das Bundesland an der Ostsee hat sich mit zweistelligen Zuwachsraten im Tourismus in den letzten Jahren zum Shooting-Star für den Deutschland-Tourismus entwickelt. Die Kölner FUNDUS-Gruppe als Initiatorin will gemeinsam mit ihrem Partner Kempinski für den Bereich der Resort-Hotels wiederholen, was sie mit dem Hotel ADLON in Berlin für die Stadthotellerie bereits geschaffen hat: die Nr. 1 in Deutschland. Für Anfang 2003 ist die Eröffnung geplant.
ADLON-Direktor Jean K. van Daalen erklärte, der einzigartige klassizistische Gebäudekomplex direkt am Ostseestrand biete alles, um „weltweit Maßstäbe für die Resorthotellerie“ zu setzen. Das Grand Hotel Heiligendamm verfüge über „einzigartige langfristige Wettbewerbsvorteile“. Der 11. September habe zwar den Fernreisetourismus erheblich getroffen, nicht aber den Inlandstourismus. „Inlands-Reiseziele kann man bequem und sicher mit dem Auto erreichen. Sie gewinnen eher an Attraktivität.“ meinte der Kempinski-General-Manager. Für Kempinski habe unter den weltweiten Neueröffnungen das „Grand Hotel Heiligendamm“ eine herausragende Bedeutung.
FUNDUS-Chef Anno August Jagdfeld wies darauf hin, Bürgersinn und Bürgerinitiativen seien die Geburtshelfer des neuen Heiligendamm. Die bodenständigen Mecklenburger, die Macher von FUNDUS und Kempinski samt Partnern, die weitsichtigen Fondszeichner und die vielen Sympathisanten seien je eigene Bürgerinitiativen, die Heiligendamm wieder zur „Legende mit Zukunft“ machten. Zur Forderung des Bundespräsidenten, im Einsatz für den kulturell bedeutsamen Denkmalschutz nicht nachzulassen, meinte Jagdfeld: „Immer mehr private Investoren erkennen, dass Kultur und Kommerz kein Gegensatz sind. Die Aufgabe, historische Bauschätze zu bewahren, ist auch eine wirtschaftliche Chance. Die Zeichner des FUNDUS FONDS 34 haben sie hier in Heiligendamm ergriffen. Wenn nun auch die Schönheit und Exklusivität der Einrichtung nach den Plänen von amj-Design Berlin zu sehen sein wird, werden die jetzt noch zur Verfügung stehenden Fondsanteile bald komplett gezeichnet sein.“ Der FUNDUS FONDS 34 ist heute schon etwa doppelt so stark ausplatziert wie es das Hotel ADLON bei gleichem Bautenstand war.
Hans Helmut Schetter, Vorstandsmitglied vom bauausführenden Unternehmen Bilfinger Berger, konnte mit beeindruckenden Zahlen aufwarten: 20.000 m³ Aushub, 1.200 m³ Hochdruckinjektion, um 900 Meter Wände zu unterfangen, 11.500 m³ Beton, 1.150 t Stahl, 3.700 m³ Mauerwerk, d.h. 600.000 Steine, 7.000 m² Schalung, 30.000 m³ Wasser abgepumpt. Ebenso wie Jagdfeld lobte er die konstruktive Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege. 80 Arbeitnehmer aus der Region hätten für sechs Monate Arbeit auf der Baustelle gefunden.
Peter Clever, Tel. 0221-2007 5204, Fax 0221-2007 5199
Hinweis zum Bildmaterial: Die Bildredaktionen der Agenturen haben sich zum Phototermin mit dem Bundespräsidenten angesagt. Aktuelles Bildmaterial vom Richtfest selbst ist über die Agenturen zu beziehen.
Weiteres Bildmaterial ist als download in verschiedenen Auslösungen über unsere homepage www.fundus.de zu erhalten. Rückfragen dazu bitte an Frau Menz: 0221-2007 5142
Schweriner Volkszeitung, 30.11.01:In Heiligendamm feiern heute 1000 geladene Gäste mit Bundespräsident Johannes Rau das Richtfest des künftigen Grand Hotel Heiligendamm mit „Fünf-Sterne-Plus“-Status.
... „Die größte Herausforderung liegt eigentlich schon hinter uns“, sagt Heiner Zimmermann, Chef der von Fundus installierten Entwicklungs-Compagnie Heiligendamm (ECH). ... So waren die historischen Bauten nicht auf feste Fundamente, sondern schlicht auf „lose Findlinge“ gesetzt worden, erzählt Zimmermann. Dazu tauchten riesige verdeckte Risse auf, und der Mörtel zwischen den Mauersteinen ließ sich mit bloßen Fingern heraus kratzen. Noch vor den Betoninjektionen in die Fundament geriet die Sicherung der einsturzgefährdeten Außenmauern mit gewaltigen Stützgerüsten zur Zitterpartie. „Manchmal haben wir dagestanden und uns gefragt: Was nun?“ bekennt der ECH-Chef. „Aber dafür passiert jetzt die nächsten 200 Jahre nichts mehr.“ ...
Die ersten Gäste werden zum Jahreswechsel 2002/2003 das Flair ... genießen können. ... Grand-Hotel-Betreiber Kempinski werde die Phase bis zur offiziellen Eröffnung im Frühjahr 2003 nutzen, um das Personal im Praxiseinsatz bis zur Perfektion zu schulen. ...
Grand Hotel Heiligendamm – eine Luxus-Hotelanlage setzt neue Maßstäbe
neue MaßstäbeArchitekturbüro HPP am Gesamtkunstwerk als kreativer Partner beteiligt
Heiligendamm, 30. November 2001. Über 200 Jahre nach seiner Gründung 1793 wird das historische Seebad Heiligendamm wieder zum Leben erweckt: Mit dem neuen Grand Hotel Heiligendamm entsteht eine einzigartige und erstklassige Luxushotelanlage der 5-Sterne-Kategorie. Verantwortlich für die Entwurfs- und Ausführungsplanung sowie die künstlerische Objektüberwachung ist HPP (Hentrich, Petschnigg & Partner), eines der führenden Architekturbüros Deutschlands.
Heute war Richtfest für das direkt am Ostseestrand gelegene, aus sechs klassizistischen Gebäuden bestehende Hotelensemble. Für HPP-Gesellschafter Hermann Henkel Grund genug, ein positives Zwischen-Fazit zu ziehen: „Wir freuen uns, als Projektpartner am Wiederaufbau dieses einmaligen Kulturgutes in Mecklenburg-Vorpommern beteiligt zu sein. Es ist eine faszinierende Aufgabe, unter Erhaltung der historischen Bausubstanz auf 31.400 qm eine Hotelanlage der Extra-Klasse entstehen zu lassen.“
Die fünf historischen Gebäude (Orangerie, Burg Hohenzollern, Kurhaus, Haus Mecklenburg und Grand Hotel) werden im Zuge der Sanierung denkmalgerecht in bauphysikalisch optimaler Qualität modernisiert. Ein stilgerechter Neubau, das Severin Palais, benannt nach dem Architekten Carl Theodor Severin, ergänzt die Anlage. „Das Zusammenspiel von klassizistischer Formensprache und neuer Funktionalität macht unsere Arbeit hier so spannend. Ein Kulturdenkmal in dieser Größenordnung zu erhalten, ist nicht nur für die Region wichtig. Heiligendamm wird sicherlich weit über Mecklenburg-Vorpommern hinaus bekannt werden“ so Christian Jagusch, HPP-Projektleiter Heiligendamm.
Die Entkernung der denkmalgeschützten Gebäude wurde Mitte März 2001 beendet. Danach wurden die Aushubarbeiten für das Severin Palais begonnen, das den Wellness- und Fitness-Bereich des Hotelkomplexes beherbergen wird. Voraussichtlich bis Ende 2002 wird die Anlage mit ihren 225 Zimmern (davon 101 Suiten) sowie mit modernsten Konferenz- und Tagungseinrichtungen fertig gestellt sein.
Den Masterplan für das gesamte Gelände Heiligendamm hat das Team von Architekt Robert A. Stern aus New York entwickelt. Für die innenarchitektonische Planung und Umsetzung zeigt sich amj Design aus Berlin verantwortlich. Sie leisten einen wichtigen Beitrag, um mit dem Grand Hotel Heiligendamm einen ganzjährig nutzbaren, multifunktionalen Hotelkomplex der Superlative entstehen zu lassen.
HPP gehört zu den führenden Architekturbüros in Deutschland. 1935 gegründet, ist HPP heute ein partnerschaftlich geführtes Netzwerk mit bundesweit neun Standorten und beschäftigt rund 250 Mitarbeiter. Hauptsitz von HPP ist Düsseldorf. Das Grand Hotel Heiligendamm, Projektverantwortung hat das Berliner Büro, reiht sich ein in eine Vielzahl prominenter Projekte für die HPP verantwortlich zeichnet – darunter zum Beispiel die „Arena Auf Schalke“ in Gelsenkirchen, der Leipziger Hauptbahnhof sowie das Europa Center in Berlin.
In der langen Firmengeschichte setzte HPP immer wieder städtebauliche Akzente: Bauwerke wie die Düsseldorfer Tonhalle (1978) oder die Zentrale der Thyssen AG („Dreischeibenhaus“, 1957) gelten in Europa als Vorzeigebeispiele der Klassischen Moderne. Zu den „neuen“ Wahrzeichen Düsseldorfs zählt mittlerweile auch das von HPP 1999 erbaute Victoria Haus.
1969 ging HPP aus den Büros Hentrich-Heuser (gegr. 1935) bzw. Hentrich-Petschnigg (gegr. 1953) hervor. Seit Juli 1997 liegt die Gesamtleitung von HPP in den Händen der Architekten Joachim Faust und Hermann Henkel.
Pressekontakt und Pressefotos:
Wichmann Communications
Julia Janssen
Zollhof 15, 40221 Düsseldorf
Tel. 0211 / 60 20 8-0
Fax 0211 / 60 20 8-200, jjanssen@wichmann-communications,de
Trotz Terror, Krieg und Rezession - das Geschäft mit dem Luxus lebt. Mag die OECD den Industrieländern die schwerste Wirtschaftskrise seit 20 Jahren prophezeien, der Drang zum Luxus ist nicht zu stoppen. ... Auch in Deutschland verkauft sich Luxus besser denn je. „Die hochwertigen Segmente“, so die Gesellschaft für Konsumforschung, „wachsen.“...
„Im Topsegment“, so Hubertus Pellengahr vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE), „läuft alles.“ Aber eben nur dort. Was nicht zum Topsegment zählt, verliert an Ansehen und Nachfrage, selbst wenn es jahrelang als Luxusgut betrachtet und angepriesen wurde....
Das Geschäft mit den Reichen ist auf Schwarzgeld nicht angewiesen. Es läuft auch so dezent, aber bestimmt weiter. Unternehmensberater Schneider: „Dieses Segment wird immer größer.“ Allein in Europa hat sich die Zahl der Dollar-Millionäre in den vergangenen 15 Jahren vervierfacht. In Asien stieg ihre Zahl sogar um 600 Prozent. 7,2 Millionen Dollar-Millionäre gibt es weltweit, so die Unternehmensberatung Cap Gemini Ernst & Young und die Investmentbank Merrill Lynch ...
„In den nächsten fünf Jahren wird das Privatvermögen von Dollar-Millionären um jährlich acht Prozent wachsen“, prognostiziert Andreas von Buddenbrock, Chef der Privatkundenabteilung bei Merrill Lynch Deutschland. Die flaue Weltkonjunktur werde diesen Trend nicht aufhalten ...
Rund 80.000 Mittelständler, so Merrill Lynch, denken in Deutschland über einen Verkauf ihrer Firma nach. ... „Diese spezielle Situation in Deutschland wird die Zahl der Reichen extrem ansteigen lassen.“ Hinzu kommt, daß in Deutschland in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich rund 2,2 Billionen Euro vererbt werden - doppelt so viel wie in den Neunzigerjahren. Rund die Hälfte davon ist Barvermögen.
Schon jetzt leben in Deutschland 365.000 Reiche. Dazu zählt laut Merrill Lynch und Cap Gemini, wer ein Geldvermögen von mehr als einer Million Euro besitzt. Insgesamt verfügen die Reichen in Deutschland über zwei Billionen Euro. 3.700 von ihnen gelten als Superreich, weil ihnen ein Geldvermögen von mehr als 30 Millionen Euro gehört, insgesamt 612 Milliarden Euro. ... Gemessen an der Bevölkerungszahl weist Hamburg die höchste Konzentration an Reichen auf ...
Der Luxuskonsument des 21. Jahrhunderts verbindet einen nachhaltigen Lebensstil mit dem Genuss schlichter, aber essentieller Dinge. Luxus wird zur Kunst des Weglassens. ... Typisch die Bulthaupt-Küche, die 35.000 Mark und mehr kostet, aber durch und durch puristisch wirkt. ...
Der Kunde kauft nicht nur ein Produkt, er kauft auch die Geschichte dazu. „Das Begehren nach Anerkennung verlagert sich auf immaterielle Bereiche“, so der Philosoph und Medientheoretiker Norbert Bolz, „den Luxus des 21. Jahrhunderts wird man deshalb auf der Ebene des Zerebralkonsums suchen müssen.“ ...Tradition verkauft sich gut.
Wolfgang Reitzle, verantwortlich für die Luxuswagen im Ford-Konzern, ist sich sicher: „Luxusprodukte schaffen aus sich selbst heraus eine Nachfrage, weil sie ein Begehren wecken, das jenseits bloßer Funktionserfüllung angesiedelt ist ... Die wirklichen Luxusprodukte sind die, die von einer Kennerschaft gekauft werden. ... Für ihre Herstellung braucht man mehr Menschen mit einer höheren Qualifikation. Und Produkte mit höherer Wertschöpfung sind der Motor für die Wirtschaft ... Um ein Luxusauto in einer Topposition zu halten, muss ich permanent Innovationen anbieten. Ohne Luxusprodukte gibt es keine Innovation und keinen Leistungsanreiz. ... Luxusprodukte sind der Schrittmacher der Volkswirtschaft.“ Freie Fahrt dem Bugatti
Pressemitteilung der
DEUTSCHEN ZENTRALE FÜR TOURISMUS E.V.
Deutschland-Tourismus weiterhin im Plus
Frankfurt, 27. November 2001
Deutschland wird bei Deutschen immer beliebter
Nach den Rekordzahlen des Deutschland-Tourismus im Jahr 2000 - mit einem Wachstum der Übernachtungen aus dem Inland um 5,3 Prozent auf 286,7 Millionen und einer Steigerung von Übernachtungen ausländischer Gäste um 10,9 Prozent auf 39,7 Millionen - hält der Deutschland-Tourismus 2001 bei Übernachtungen aus dem Aus- und Inland dieses hohe Niveau(plus 0,3 Prozent von Januar bis September 2001). In den ersten neun Monaten stieg die Zahl der Übernachtungen deutscher Gäste im Inland 2001 um 1 Prozent. Trotz des Wegfalls von Besuchermagneten wie Oberammergauer Passionsspiele und EXPO und der sich bereits im Frühjahr abzeichnenden allgemein schwachen Weltkonjunktur hat das Übernachtungsvolumen aus dem Ausland nur leicht abgenommen: von Januar bis September ein Minus von 3 Prozent (Quelle: Statistisches Bundesamt). Bis zum Jahresende 2001 werde ein Ergebnis über dem Niveau von 1999 erwartet, das den positiven Trend im Fünf-Jahres-Vergleich für das Ausland wie das Inland fortsetzt, so Ursula Schörcher, Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT).
Auch nach dem 11. September 2001 habe Deutschland gute touristische Chancen: eine höhere Mobilität in Europa durch den Euro, neue Potenziale in China und Osteuropa sowie die wachsende Beliebtheit Deutschlands als Urlaubsziel im Inland sind positive Voraussetzungen für die Steigerung des Deutschland-Tourismus. Unterstützt wird diese Entwicklung durch Faktoren, die ein großes Potenzial für das Reiseland Deutschland bedeuten. Dies sind im Einzelnen das mehrheitlich weltoffene und positive Image Deutschlands, ganzjähriger Kulturtourismus, ein einzigartiges Landschaftserlebnis, Wellness als Zukunftstrend sowie erlebnisorientierte Angebote.
Mit 70 Prozent kommt der größte Teil der Ausländerübernachtungen in Deutschland 2000 aus Europa - bei einem Minus von 0,7 Prozent von Januar bis August 2001. 30 Prozent der Übernachtungen von Ausländern kommen 2000 aus den Überseemärkten. Sie haben von Januar bis August 2001 um 5,2 Prozent abgenommen. Quellmärkte mit überdurchschnittlich hohen Steigerungen der Übernachtungszahlen sind die osteuropäischen Staaten und China. Von Januar bis August 2001 stieg das Übernachtungsvolumen aus Osteuropa um 8,1 Prozent und aus China sogar um 11,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Aber auch unsere Nachbarstaaten Schweiz (+ 3,2 Prozent), Österreich (+2,1 Prozent) und die Niederlande (+ 1,0 Prozent) verzeichnen Zuwächse.
Deutschland ist mit Abstand das beliebteste Urlaubsland der Deutschen: 56 Prozent aller Urlaubsreisenden bleiben im Inland, von Januar bis August 2001 erneut ein Plus von vier Prozent. Der Vertrieb über Reisebüros gewinnt beim Inlandsurlaub immer mehr an Bedeutung: Die Buchungen von Pauschalreisen der Deutschen im Inland über Reisebüros legten von Januar bis August 2001 erneut um 25 Prozent zu - nach einer kontinuierlichen Steigerung seit 1998. Unter den Pauschalreisezielen der Deutschen steht Deutschland 2000 mit 4,2 Millionen Buchungen an zweiter Stelle (Quelle: Deutscher Reisemonitor).
Die Verjüngungskur für Deutschlands ältestes Seebad Heiligendamm zeigt erste Erfolge. Morgen wird Richtfest für das künftige Grand Hotel gefeiert. Erwartet wird dazu auch Bundespräsident Johannes Rau. ... Außer dem Grand Hotel entstehen in den kleinen Villen entlang der Promenade luxuriöse Eigentumswohnungen. Ein einziger Neubau, akkurat im Stil der Kur- und Badehäuser errichtet, soll das Ensemble als Wellness-Zentrum künftig ergänzen. ...
Am 30. November wird Richtfest für das künftige Grand Hotel Heiligendamm gefeiert. Ehrengast: Bundespräsident Johannes Rau.
FUNDUS-Gruppe : Premium-Immobilien interessieren jetzt auch institutionelle Anleger
Berlin/Köln, den 10. September 2001: Deutschlands bekanntestes Stadthotel, das Hotel ADLON am Pariser Platz in Berlin, wird größer: es erhält einen neuen Gebäudetrakt mit zusätzlichen Flächen für hochwertige Tagungen und Konferenzen, ein weiteres Restaurant und auf den obersten beiden Etagen den China Club Berlin, Deutschlands exklusivsten Club für 2000 ausgesuchte Mitgliedschaften. Heute um 13.00 Uhr wird Richtfest gefeiert. Die Bauarbeiten laufen planmäßig. Die Eröffnung ist für Frühjahr 2002 vorgesehen.
Die Kölner FUNDUS-Gruppe, die in zwei Jahrzehnten rund 10 Mrd. DM Gesamtinvestitionsvolumen abgewickelt hat, konzentriert sich seit einigen Jahren auf Premium-Immobilien und herausragende Projekte in Deutschland. Für den Bereich der Luxushotellerie hat sie sich dabei mit dem Hotel ADLON Berlin, dem Grand Hotel Heiligendamm und dem Parkhotel Quellenhof die Marktführerschaft unter den Projektentwicklern erarbeitet. Mit ihren zumeist als geschlossene Immobilienfonds vermarkteten Projekten spricht FUNDUS vor allem die gehobene Kundschaft des Private Banking der Banken und Sparkassen sowie der Vermögensverwaltungsgesellschaften und auch freie Anlageberater an, die Mandate von Top-Kunden haben.
„Gerade diese Klientel hat ein Gespür dafür, dass sich mit qualitativ hochwertigen Lifestyle-Produkten der Luxusklasse gute Erträge erwirtschaften lassen. Auch unser Hotel ADLON zeigt: die Premium-Immobilie ist immer Maßarbeit für gezielten Bedarf. Dafür ist FUNDUS der Spezialist in Deutschland.“ meint der Chef der FUNDUS-Gruppe Anno August Jagdfeld.
Megatrend Beauty und Wellness steigert Erträge
FUNDUS setzt bei ihren Hotelprojekten auf Beauty und Wellness als einem Megatrend, der der gehobenen Hotellerie mit entsprechendem Angebot in Deutschland zusätzliche Auslastungen bringt und wegen der immer weiter zunehmenden Qualitätsansprüche der Gäste auch besonders gute Preise erzielen läßt. Dies wirkt sich für die Investoren ertragssteigernd aus und macht entsprechende Investitionen attraktiv. Das Parkhotel Quellenhof in Aachen wie auch das Grand Hotel Heiligendamm werden zur Zeit für besonders großzügige und attraktive Beauty- und Wellnesseinrichtungen vergrößert. Am 6.9.01 haben die rund 800 Gesellschafter des FUNDUS FONDS 34 Grand Hotel Heiligendamm eine entsprechende Erweiterungsinvestition und ihre Finanzierung durch eine Kapitalerhöhung um 35 Mio. DM auf nunmehr insgesamt 335 Mio. DM bei nur zwei Gegenstimmen nahezu einstimmig beschlossen.
Deutsche Bank Research: Deutschland führend im Tagungs- und Konferenzgeschäft
Das Tagungs- und Konferenzvolumen hat sich in Deutschland in nur fünf Jahren (1994-1999) nahezu verdoppelt. 63 Mio. Tagungsgäste wurden von 4,5 Mio. Personen begleitet und 3,8 Mio. Konferenzteilnehmer kombinierten die Veranstaltungen mit einigen Urlaubstagen. Deutsche Bank Research stellt im Juni 2001 fest: „Keine andere Stadt (als Berlin) weltweit konnte so viele Tagungsgäste verzeichnen wie die deutsche Hauptstadt.“ Auch die auf Hotels spezialisierte Münchner Unternehmensberatung Treugast bescheinigt in ihren Analysen und Prognosen der deutschen Tagungshotellerie international hohes Ansehen. Im zusammenwachsenden Europa wird diesem Geschäftsfeld weiterhin hohe Bedeutung zukommen.
Deshalb setzen die Gesellschafter der FUNDUS-FONDS Hotel ADLON und Grand Hotel Heiligendamm auch stark auf dieses Marktsegment. Mit der rd. 150 Mio.-DM-Investition „ADLON-Palais“ wie auch mit den erweiterten Hotelflächen im Grand Hotel Heiligendamm wird hochwertiges Tagungs- und Konferenzgeschäft in diese Häuser geholt, was die erwarteten Erträge der beiden Nobelherbergen weiter ansteigen lässt. Sowohl das Hotel ADLON als auch das Grand Hotel Heiligendamm mit seiner günstigen Verkehrsanbindung an Berlin und Hamburg ist für hochrangige Tagungen von Politik, Wirtschaft, Kultur und Diplomatie besonders attraktiv.
FUNDUS: Spezialist für „Premium Immobilien“
Beide Hotels hat FUNDUS gegen zunächst weit verbreitete Skepsis in den Fondsmarkt gebracht, um Kapitalanlegern besonders gute Ertragschancen zu eröffnen. Der breite Aufschwung gerade der Luxushotellerie in Deutschland und ihre heute von allen renommierten Analysten bestätigten anhaltend guten Langfristperspektiven hat nicht die Kritiker bestätigt. Das ADLON beschert den Fondszeichnern heute nicht nur die erwarteten Ausschüttungen, sondern hat ihnen durch enorme Wertsteigerung alleine des Grundstücks schon stille Reserven in dreistelliger DM-Millionengröße beschert und der Fondsgesellschaft bereits Zusatzpachten eingebracht, die erstmals ab dem Jahre 2004 prognostiziert worden waren.
Es ist in allen Märkten zu erkennen, dass sich Firmen mit Standardprodukten zunehmend „Premium-Marken“ zulegen, weil das oberste Qualitätssegment besonders ertragreich ist. Dass BMW dem Konkurrenten Mercedes gerade bei den Nobelkarossen jetzt die Marktführerschaft abringen möchte, hat genau mit dieser Marktverfassung zu tun. Ob Getränke-, Uhren- Auto- oder Bekleidungs-Produzenten – die Liste lässt sich fast beliebig verlängern: sie alle wollen über Hereinnahme von oder Konzentration auf Premium-Produkte ihre Erträge sichern und steigern.
Institutionelle Investoren zeigen Interesse
Die FUNDUS-Gruppe hat diesen Allgemeintrend auch im Immobilienmarkt früher als andere erkannt und sich für die entsprechenden Premium-Produkte einen Know-How-Vorsprung erarbeitet. Sie arbeitet weiter am Ziel der Marktführerschaft für ausgewählte Immobilien im obersten Qualitätssegment. Eine Reihe von institutionellen Investoren aus dem Bereich Versicherungen, Pensionskassen und Berufsständische Versorgungswerke haben dieses hervorstechendste Merkmal der FUNDUS-Gruppe erkannt und zeigen verstärkt entsprechendes Interesse an FUNDUS-Produkten. Weil mit dem Ausbau der zusätzlichen Altersvorsorge enormes Kapital nach lukrativen Anlagemöglichkeiten sucht, wird die FUNDUS ihren Vorsprung nutzen, um Immobilienprojekte in besten Lagen und für höchste Qualitätsansprüche auch institutionellen Anlegern maßgeschneidert zu liefern.
- Gesellschafter setzen auf Beauty/Wellness und hochwertiges Konferenzgeschäft
- Richtfest im November
Köln, den 7. September 2001: Die Gesellschafter des FUNDUS FONDS 34 Grand Hotel Heiligendamm haben gestern die Erweiterung des Grand Hotel Heiligendamm um knapp 5.000 m², d.h. rd. 15 % zusätzliche Hotelflächen beschlossen.
Der Beauty- und Wellnessbereich wird dabei um ein Drittel vergrößert. Mit 2.400 m² wird er so großzügig wie in kaum einem anderen Luxushotel in Deutschland. Durch die Errichtung eines zusätzlichen eigenen Wirtschaftsgebäudes können im historischen Kurhaus des Hotelkomplexes hochwertige Konferenz- und Tagungsflächen hinzu gewonnen werden. Erstmalig in der langen Geschichte Heiligendamms wird die Logistik der Anlieferung und Entsorgung komplett vom Kerngeschehen des Hotels abgerückt. Die Belange der Hotelgäste bleiben damit künftig absolut ungestört. Für sie stehen nach dem Erweiterungsbeschluss insgesamt 225 Zimmer, davon 101 Suiten zur Verfügung. Das sind 4 Suiten und ein Doppelzimmer mehr als bisher vorgesehen. Die durchschnittliche Zimmergröße steigt von 46 m² auf 51 m². Damit sind sie um 20 % größer als im schon großzügig gebauten Hotel ADLON Berlin.
FUNDUS-Chef Anno August Jagdfeld: „Dieses wohl derzeit schönste Hotelvorhaben in Europa wird auch während der Bauphase ständig weiter optimiert. Dies geschieht in engster Abstimmung mit dem künftigen Betreiber Kempinski Hotels & Resorts sowie den externen hotelfachlichen Berater Steigenberger Consulting. Damit schaffen wir die besten Voraussetzungen unser Ziel zu erreichen, nach der Nr. 1 unter den deutschen Stadthotels, dem Hotel ADLON Berlin, nunmehr auch die Nr. 1 unter den deutschen Resorthotels zu realisieren. Mit der gestrigen Entscheidung wird das attraktive Ganzjahresangebot des Grand Hotel Heiligendamm vor allem in den saisonverlängernden Bereichen Beauty- und Wellness und hochwertige Konferenzen noch weiter verbessert.“
Entscheidend für den Beschluss der Gesellschafter war es, dass das Erweiterungskonzept gezielt an besonders aussichtsreichen Marktsegmenten ansetzt. Jagdfeld: „So schaffen wir noch günstigere Voraussetzungen, die hohen zusätzlichen Ertragspotenziale zu erschließen, um mittel- und langfristig zweistellige Renditen für unsere Fondszeichner zu erwirtschaften.“
Beauty und Wellness bei stetig steigenden Qualitätsansprüchen ist ein Megatrend in Deutschland, das sich mehr und mehr zum Kurzurlaubsland gewandelt hat. Heiligendamm bietet mit seiner exzellenten Erreichbarkeit, seiner direkten Lage am Ostseestrand und dem gesundheitsfördernden Heilklima besonders gute Bedingungen für den Zweit- und Dritturlaub oder das verlängerte Wochenende.
Das Tagungs- und Konferenzvolumen hat sich in Deutschland in nur fünf Jahren (1994-1999) nahezu verdoppelt. 63 Mio. Tagungsgäste wurden von 4,5 Mio. Personen begleitet und 3,8 Mio. Konferenzteilnehmer kombinierten die Veranstaltungen mit einigen Urlaubstagen. Deutsche Bank Research stellt im Juni 2001 fest: „Keine andere Stadt (als Berlin) weltweit konnte so viele Tagungsgäste verzeichnen wie die deutsche Hauptstadt.“ Das Grand Hotel Heiligendamm mit seiner günstigen Verkehrsanbindung an Berlin und Hamburg ist für hochrangige Tagungen von Poltik, Wirtschaft, Kultur und Diplomatie besonders attraktiv.
FUNDUS: Spezialist für „Premium Immobilien“
Jagdfeld wertet den FUNDUS FONDS 34 Grand Hotel Heiligendamm als typisches Beispiel für die neue Unternehmensstrategie der FUNDUS-GRUPPE. Sie konzentriert sich auf Premium-Immobilien und herausragende Projekte in Deutschland. Damit spricht FUNDUS vor allem die gehobene Kundschaft des Private Banking der Banken und Sparkassen sowie der Vermögensverwaltungsgesellschaften und auch der freien Anlageberater an, die Mandate von Top-Kunden haben.
„Gerade diese Klientel hat ein Gespür dafür, dass sich mit qualitativ hochwertigen Lifestyle-Produkten der Luxusklasse gute Erträge erwirtschaften lassen. Schon unser Hotel ADLON zeigt: die Premium-Immobilie ist immer Maßarbeit für gezielten Bedarf. Dafür ist FUNDUS der Spezialist in Deutschland.“ meint Jagdfeld.
Der FUNDUS FONDS 34 ist kein klassischer Geschlossener Immobilienfonds mit hohen steuerlichen Verlustzuweisungen. Er folgt vielmehr einem neuen Konzept. Seine stärkere unternehmerische Ausprägung eröffnet den Fondszeichnern weit überdurchschnittliche Ertragspotenziale. Das Konzept des reinen Eigenkapitalfonds bedeutet gleichzeitig hohe Priorität für die Sicherheit der Kapitalanlage. Jagdfeld ist sehr zufrieden, angesichts des neuartigen Konzeptes heute schon 70 % des Eigenkapitalvolumens von zunächst 250 Mio. DM an Endkunden platziert zu haben. Bei gleichem Bautenstand des ADLON waren es erst 40 %. Angesichts der aktuell weiterhin guten Nachfrage, ist auch die Ausplatzierung der beschlossenen Kapitalerhöhung von 35 Mio. DM zur Finanzierung der Hotelerweiterung problemlos zu erwarten. Die öffentliche Hand steuert einen Zuschuß von 50 Mio. DM bei. Das Gesamtinvestitionsvolumen nach dem Erweiterungsbeschluß beläuft sich nunmehr auf 335 Mio. DM.
Die Hotelerweiterung war nur noch im jetzigen Stadium der Bauarbeiten einzuplanen. Für November 2001 ist das Richtfest vorgesehen. Um die Jahreswende 2002/2003 soll das Grand Hotel Heiligendamm feierlich eröffnet werden.
Tagesspiegel, 26. August 2001: Am Hotel Adon soll "Deutschlands exklusivster Privat-Club" eröffnen
Sieht alles sehr schön aus: ein festlich gedeckter Tisch, edles Mobiliar, ungewöhnliche Porträts an den Wänden und mittendrin Ariane Spieß. Pure Neugier treibt uns in einen Raum direkt am Adlon-Eingang zur Behrenstraße ...
"Hier wird ein Kreis ausgesuchter Mitglieder über einen außergewöhnlichen Treffpunkt verfügen. Mit Blick auf Reichstag und Pariser Platz. Mit Räumen, die dem Luxus fernöstlicher Ästhetik folgen. ... Im China Club Berlin trifft sich die wirtschaftliche, gesellschaftliche, kulturelle und politische Elite. Der Club bietet Raum für Gespräch und Genuss, für Nähe und Zurückgezogenheit, für Muße und Gesellschaft". Er steht offen "für 2000 ausgewählte Mitglieder aus der ganzen Bundesrepublik und seinen 'overseas members' aus allen Teilen der Welt. ..."Es wir ein sehr internationales Publikum sein - der Club ist eine Adresse für Leute, die sich hier heimisch fühlen, ein Treffpunkt, der nicht nur Geld, sondern auch Geschmack und Kennerschaft verlangt" ... Neben der privaten gibt es auch eine Firmenmitgliedschaft. ...
Welt am Sonntag, 26. August 2001: Stephan Gerhard ist Geschäftsführer der Treugast Unternehmensberatungsgesellschaft mbH
Was noch vor drei Jahren undenkbar schien, ist heute schon beinahe wieder zur Normalität geworden: Institutionelle Anleger, ausländisches Kapital und Einzelinvestoren suchen nach mittleren und größeren Anlagemöglichkeiten in Hotelimmobilien! Mindestens ebenso überraschend ist, dass viele Großbanken Kredite geben für Investitionen in eine Branche, bei der sie sich noch vor kurzem voller Abscheu abgewendet hätten. Beflügelt durch die Renditeentwicklung von Hotels in den USA und auch bei unseren europäischen Nachbarn sowie durch gute konjunkturelle und branchenspezifische Aussichten wurden in den letzten beiden Jahren besonders an den Hot Spots der internationalen Businessklientel eine Vielzahl von meist ganz einfachen oder sehr luxuriösen Projekten angeschoben. ...
Luxushotels in sehr guten Innenstadtlagen an nachgefragten Standorten, ausgestattet mit qualifizierten Pacht- und Managementverträgen nationaler und internationaler Hotelketten, sind weiterhin eine gute Geschichte. Aber: Finger weg von zweitklassigen Standorten und Betreibern. ...
Handelsblatt, 10. August 2001: Bei den Hotel-Giganten wächst Appetit auf Europa
Die zehn größten Hotelgesellschaften der Welt bieten ihren Gästen rund um den Globus 3,23 Millionen Zimmer, und sie wachsen weiter. Das ermittelte die amerikanische Fachzeitschrift "Hotels" in ihrer jährlichen Zusammenstellung der internationalen Beherbergungs-Giganten. Während die Branchenriesen weiter auf Expansionskurs sind, suchen kleinere Unternehmen ihr Heil zunehmend in strategischen Allianzen, um nicht zu Übernahmekandidaten zu werden. ...
Die Hitliste zeigt auch auf den hinteren Plätzen, wie sehr sich die Hotellerie weltweit von amerikanischen Ketten beherrscht wird. ...
Erst auf Platz 17 der Rangliste steht das erste deutsche Unternehmen. Und das ist nicht etwa ein klassischer Hotelbetreiber, sondern die zum Preussag-Konzern gehörende TUI-Gruppe. Europas größter Touristik-Konzern hat in den letzten Jahren sein Bettenangebot kräftig ausgebaut, unter anderem durch Beteiligungen an ausländischen Gesellschaften. ...
Welt am Sonntag, 05. August 2001: So viel Luxus braucht das Land
Alan Greenspan hat Recht: „Das menschliche Bedürfnis nach Luxus ist unbegrenzt, und deswegen werden Luxusgüter immer nachgefragt und auch immer akzeptiert.“ Das Luxusgut besticht durch Optik und Design, edles Material und höchste Qualität. Es ist selten und teuer. Knappheit und Qualität geben ihm Werthaltigkeit. Das gilt gleichermaßen für Kleidung, Essen, Trinken, Autos, Dienstleistungen und nicht zuletzt auch für Immobilien.
Luxus hat seinen Preis. Und den können sich in Deutschland immer mehr Menschen leisten. Die Erbengeneration gibt peu á peu den Ton an. Deren Ansprüche steigen. Diese Generation stellt das leistungs- und genußorientierte, aber auch zahlungsfähige Nachfragepotential dar, das den Markt für Luxusimmobilien zum Aufholmarkt macht.
Für Top-Ferienwohnungen kommen bisher nur wenige Plätze in Frage: Sylt, Tegernsee, Bad Tölz und Heiligendamm.
München, Frankfurt und Düsseldorf vertragen jeweils ein neues Luxushotel, wenn möglich in repräsentativen historischen Gebäuden. Berlin hat das Nachfragepotential für mehr: in der City-West am Kurfürstendamm und noch ein weiteres in Mitte.
Die Lagen für den Luxuseinkauf in Deutschland - Maximilianstraße Müchen, Königsalle Düsseldorf, Neuer Wall Hamburg, Kudamm und Friedrichstraße Berlin - verzeichnen gute Nachfrage. Die Wachstumsperspektiven sind groß. „Wenn schon, denn schon“ - nach diesem Motto richten sich immer mehr Menschen, und immer mehr können es sich auch leisten. Die Hauptnachfrageströme verschieben sich in die Randbereiche. Salopp gesagt: „einfach und sauber“ oder „ästhetisch und luxuriös“. Mittelmäßige Jedermann-Produkte haben keine Zukunft. „Polarisierung der Konsummuster“ nennt Deutsche Bank den Megatrend, der in fast allen Bereichen spürbar ist. In der Wohlstandsgesellschaft ist er auch unumkehrbar. Das macht ihn für Langfristinvestitionen besonders interessant.
Investments in Luxusimmobilien sind sicher und profitabel. Bescheiden in der Anfangsverzinsung entfalten sie ihren besonderen Renditecharme durch hohen Wertzuwachs und Sicherheit. Man findet sie seit je in den Portfolios professioneller und langfristig orientierter Investoren, wie Adelshäuser und Katholischer Kirche. Und die liegen bestimmt nicht falsch.
Die Welt, 04. August 2001:
Die Hotelzimmerpreise in Deutschland sind traditionell einfach zu billig. Das jedenfalls meint Stephan Gerhard, Geschäftsführer der Treugast Unternehmensberatungsgesellschaft mbH mit Hauptsitz in München. ...
Zum anders strukturierten Preisgefüge in Deutschland käme als weitere Erschwernis die anders strukturierte Nachfrage hinzu. Über 80 Prozent der Hotelkapazitäten würden nur vom Inland nachgefragt. Lösungen, die deutsche Hotellerie international wettbewerbsfähig zu machen, sieht der Unternehmensberater in der besseren touristischen Vermarktung Deutschlands als Reiseziel. Nur sehr bedingt sei bisher das "Jahr des Tourismus" erfolgreich. "Hotellerie, Gastronomie, Tourismus und Freizeitwirtschaft zählen zu den dynamischsten Wirtschaftszweigen der Welt, nur in Deutschland wird das immer noch zu wenig erkannt, neue Zielgruppen nicht generiert", sagt Marketingexperte Gerhard. Hoffnungen setzt er auch auf die Einführung des Euro, der Preisvergleichbarkeit herstelle und den Widerstand gegen Preiserhöhungen etwas senken könne. ...
"Die Märkte drehen sich immer schneller, nur noch an erstklassigen Standorten hat das viel gepriesene Luxushotel auch eine Chance", so der Fachmann. Auch die Einführung des Euro ließe das Interesse ausländischer Investoren für den deutschen Markt, besonders für München, Berlin, Frankfurt und Hamburg, stark erwachsen. ...
Der Tagesspiegel, 28. Juli 2001: Der "New Urbanism" hält Einzug in Berlin
Die Bauleute sind angerückt. Erste Eingriffe sind bereits zu sehen. Das Tacheles-Areal in Berlin-Mitte zwischen Oranienburger Straße und Friedrichstraße wird jetzt nach Plänen des amerikanischen Architekten-Duos Andres Duany und Elizabeth Plater-Zyberk bebaut. Ein dichtes Viertel mit Büros, Wohnungen und Geschäften soll sich hier unter dem Namen "Johannis-Quartier" erheben - als krasser Gegensatz zu der pittoresken Ruine, die seit Jahren zum festen Repertoire aller Berlin-Touristen zählt. Das Architekten-Ehepaar aus Miami konnte sich bei einer hausinternen Konkurrenz des Investors Fundus, der sich in Berlin insbesondere mit dem Hotel Adlon, aber auch mit dem Quartier 206 in der Friedrichstraße einen Namen machte, durchsetzen. ...
Präsentiert hat er mit seiner Partnerin einen Plan, der es in sich hat: Was zunächst wirkt wie ein Kupferstich, zeigt sieben- bis achtgeschossige Prachtbauten mit Erkern Türmen und Gesimsen, mit Innenhöfen und Miniaturplätzen, darunter drei Geschosse mit Einkaufszentrum und Tiefgarage. ...
Schon das liebgewonnene Tacheles war Kulisse und verkörperte Ruinenromantik. Jetzt beginnt dort: ein anderes Stadt-Theater.
Die Welt, 27. Juli 2001:
Es muss ja nicht immer Sylt sein, um die deutsche Urlaubssehnsucht nach Sonne, Sand und Meer zu stillen - längst liegen die Ostseebäder Mecklenburg-Vorpommerns gleichauf ...
Seit 1991 konnte die Ostseeküste ihren Marktanteil auf acht Prozent ausbauen, die Nordsee ihren Anteil bei acht Prozent halten. ...
In dieser Saison, so vermelden die Fremdenverkehrsvereine, scheint sich ein neuer Rekordsommer anzubahnen. ...
Die Welt, 02. Juli 2001:
Sylt - Vom erbitterten Kampf zwischen den Reisezielen im In- und Ausland ist auch die Insel Sylt nicht verschont geblieben: Allein die Inselmetropole Westerland, die mit rund 300 000 Touristen pro Jahr die Hälfte aller Sylter Gäste verbucht, musste im vergangenen Jahr einen Rückgang von sieben Prozent verbuchen. Dennoch blickt Westerlands Tourismusdirektor Peter Douven dem erhofften Gästeboom mit "verhaltenem Optimismus" entgegen: "Es zeichnet sich eine Tendenz ab, nach der insbesondere die Gruppe der 30- bis 40-Jährigen die Nordsee neu entdeckt", sagt er.
Sorge bereitet Douven indes nicht nur das Ausland, sondern auch die Konkurrenz vor der Haustür. "Mecklenburg-Vorpommern ist auf Grund seiner wachsenden Infrastruktur zu einer neuen Messlatte für Schleswig-Holstein geworden." Deutlich wurde dies nicht zuletzt in der Statistik der Deutschen Tourismus-Zentrale, nach der Schleswig-Holstein im Jahr 2000 hinter Bayern erstmals von Mecklenburg-Vorpommern von Platz zwei auf Platz drei verdrängt wurde.
Der Tagesspiegel, 01. Juni 2001: Der Reiz der Flaniermeile ist ungebrochen
Von Volker Hassemer (Geschäftsführer von "Partner für Berlin)
... Natürlich hat Berlin nach dem Fall der Mauer nun wieder das andere Zentrum, das in Mitte. Die City West hat deshalb aber ihre eigene Zentrumsqualität ganz und gar nicht verloren. Eine Attraktion wie die Gegend um den Ku'damm bekommt Berlin nicht so schnell wieder, diese Zentrum ist wahrhaft unersetzbar. ...
Die gewachsene großstädtische Atmosphäre, in der Geschäfte und Läden des gehobenen Einzelhandels zu Hause sind, prägt Berlin und setzt immer neue Maßstäbe. ...
Mit der Aufbruchstimmung des neuen Berlin siedeln sich bekannte Marken der internationalen Modeszene, aber auch Berliner Designer an: exklusive Modeadressen wie Hermès, Gucci, Sonia Rykel - der einzige Shop in Deutschland -, Jil Sander, Lagerfeld, Estrada; Mientus, Max Mara, Prada und Versace. Die meisten haben erst nach 1989 eröffnet. ...
Neues Deutschland, 17. Mai 2001:
Das Küstenstädtchen baut seine Zukunft vor allem auf Fremdenverkehr, in Heiligendamm werden 300 Millionen Mark investiert, 500 neue Arbeitsplätze sollen in der "weißen Industrie" entstehen.
...Seit Monaten befindet sich die Kleinstadt tatsächlich ein Stück weit auf dem Weg zum mondänen Seeheilbad. Denn die Fundus-Gruppe des Kölner Immobilien-Gurus Anno August Jagdfeld startet die 300 Millionen Mark teure Revitalisierung von Heiligendamm. Kernstück wird ein Grand Hotel sein, das 2002 die ersten Urlauber erwartet.
...Nun entstehen direkt am Ostseestrand 220 großzügige Zimmer und Suiten. Die Planung besorgte der New Yorker Architekt Robert A.M. Stern, der wegen der geschützten Bausubstanz auf größter Behutsamkeit bestand. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sekundiert fachlich. Das Grand Hotel eröffnet voraussichtlich Anfang 2002 unter Ägide der Hotelkette Kempinski als dann luxuriöseste Ferienadresse Deutschlands.
Dass sich der Badeort nahe der Kreisstadt künftig derart abgehoben empfiehlt, beunruhigt Landrat Leuchert (SPD) indes nicht. Er könne gut damit leben, versichert er. Für den Normalbürger sei das zwar eine andere Welt, räumt er ein, "aber auch ein neues Segment im Tourismus, das in Deutschland bisher brach lag." So werde vom neuen Glanz die gesamte Region profitieren.
...hier, an Mecklenburgs Westküste, finden Besucher noch die schönen, urtümlichen Strände mit den knorrigen Kiefern und vor allem die interessanten alten Städte, die niemand im Überschwang der Wirtschaftswunderjahre durch künstliche Tempel à la Timmendorf oder Travemünde verunstaltet. Und allein die Jagdfeld-Anlagen sichern der Region 500 neue Dauerarbeitsplätze. ...
Westfälische Nachrichten, 05. Mai 2001: Idylle und Super-Service
Mecklenburg-Vorpommern ist der Einstieg in den internationalen Tourismus gelungen. So wertet der Vorsitzende des Landestourismusverbandes, Jürgen Seidel, die neuesten Zahlen.
...Statistiker bescheinigen dem Nordosten Zuwachsraten im Tourismus, von denen andere Bundesländer nur träumen können. 16,9 Prozent Wachstum meldete das Statistische Bundesamt zuletzt, doppelt so viel wie Niedersachsen als Zweiter, dank der Weltausstellung Expo.
...Experten bescheinigen den Nordostdeutschen so "ein Angebot, wie es am Mittelmeer oder in der Karibik Standard ist."
...Weiter nördlich hat die Kölner Fundus-Immobiliengruppe das älteste deutsche Seebad Heiligendamm ins Visier genommen. Bis Ende 2002 wird das Nobelbad für rund 300 Millionen Mark mit allem erdenklichen Komfort ausgestattet, ...
..."Das ist dann wohl Champions League", meint Kattwinkel. ...
Platow Brief, 23. Mai 2001: Hotelmarktstudie Europa
Der neue Digest Europe 2001 von Jones Lang LaSalle Hotels ermittelt eine Steigerung des Transaktionsvolumen in Europa in 2000 um 20% auf 2,3 Mrd. Euro. Für JLL-Hotel-Chef Arthur de Haast ist Kontinentaleuropa mit einem Transaktionsvolumen-Zuwachs von 96% auf 1,7 Mrd. Euro derzeit am attraktivsten. ...
Erneut war Großbritannien mit 575 Mio. Euro der liquideste Investmentmarkt. Knapp dahinter liegt aber schon Deutschland mit einem Transaktionsvolumen von 520 Mio. Euro. Das ist nach dem Einbruch in 1999 fast eine Vervierfachung. Stimulierend wirkt die positive Hotelkonjunktur. Alle fünf untersuchten deutschen Städte legten bei Zimmerpreisen und Belegung zu. Laut JLL-Investmentuhr haben die deutschen Standorte noch Nachfragepotenzial.
Berlin erzielte Rekordzahlen im Messe- und Kongressgeschäft und bescherte den Hotels traumhafte Belegungsraten und den höchsten durchschnittlichen Zimmerpreis mit netto 259,48 DM (+12,8%). Damit liegt die Bundeshauptstadt vor Frankfurt mit 243,69 DM (+9,6%) und Köln mit 234,84 DM (+7,8%). ...
Focus-Money, 17. Mai 2001:
Beteiligungen an geschlossenen Medien-, Schiffs- oder Immobilienfonds helfen Anlegern über Verlustzuweisungen Steuern zu sparen. Besonders wirkt sich dieser Effekt beim goldenen Handschlag aus.
Udo Reuter erhielt Ende 2000 von seinem Arbeitgeber den freundlichen Rat, sich einen neuen Job zu suchen. Als Entschädigung für seinen zehnjährigen Einsatz bekam er eine Abfindung von 270.000 Mark. ... Nach Abzug von Einkommensteuer und Soli blieben vergleichsweise magere 141.233 Mark übrig. ...
Hoch dotierte Aussteiger können ihr Trostpflaster vor dem Fiskus retten: Eine Beteiligung an einem geschlossenen Fonds kann Zigtausende Mark sparen und in den Folgejahren sogar noch Überschüsse erwirtschaften. Betroffen sind vor allem Manager, deren Abfindung üppig ausfällt, weil etwa auch ausbezahlte Betriebsrentenansprüche eingerechnet werden. In solchen Fällen empfiehlt der Kölner Steuer- und Fondsexperte Joerg Lamberty eine clevere Sparstrategie: Wer in eine Beteiligung an einem geschlossenen Immobilien-, Schiffs- oder Medienfonds investiert, profitiert mit Hebelwirkung von Verlustzuweisungen, wenn sie das laufende Einkommen im Jahr des Ausscheidens auf null drücken. Zur Besteuerung bleibt nur noch die Abfindung übrig. ...
... Der Spareffekt lässt sich weiter optimieren. Findet etwa Manager Reuter rasch einen Anschlussjob, kann er den Eigenkapitalanteil seiner Beteiligung fremdfinanzieren. So drücken die Zinsen in den Folgejahren die Steuerlast auf die Ausschüttungen.
Financial Times Deutschland, 15. Mai 2001:
Zumindest die Spitzen-Hoteliers in Deutschland blicken zuversichtlich in die Zukunft. "2001 stehen die Zeichen auf Wachstum, auch wenn sich die konjunkturelle Situation international derzeit etwas verhalten präsentiert", fasst die Fachzeitschrift "NGZ - Der Hotelier" ihre Umfrage unter den 200 umsatzstärksten Hotels zusammen. ...
Die 200 von der "NGZ" befragten Top-Hotels verzeichneten im vergangenen Jahr zum vierten Mal in Folge ein deutliches Plus. ...
Die Gewinnsituation wird von 88 Prozent der großen Häuser als gut oder sehr gut (34 Prozent) bezeichnet. ...
Aachener Zeitung, 11. Mai 2001:
..."Niemals zuvor in der Geschichte der Menschheit hatte Gesundheit einen so hohen Stellenwert wie heute", heißt es in dem Bericht Future Health. ...
Zugleich sehen die Trendforscher einen Wertewandel am Horizont aufziehen: Die "Spaß-Gesellschaft" habe ihren Höhepunkt vermutlich überschritten. Gesundheit dagegen - im Sinne von Wohlbefinden und sich-jung fühlen - sei verstärkt im Kommen. Der Begriff gelte nicht mehr bloß als Gegenteil von Krankheit, sondern sei als umfassender Lebensstil, als anderer Ausdruck für Glück und Erfolg gemeint. Wenn diese zwei Annahmen Realität werden, dann darf die Gesundheits-Branche auf saftige Gewinne hoffen. ...
Schon heute werde ein Zehntel des Bruttosozialproduktes (USA: knapp ein Sechstel) für den Gesundheitssektor ausgegeben. Und am erwarteten Boom des "Mega-Marktes Gesundheit" sollen viele Sektoren teilhaben, vom Wellness-Tourismus über die Lebensmittel-Industrie, von neuen Anti-Stress-Beratern bis zu Medizin-Medien, vom Schönheitskosmetiker bis zum Hersteller künstlicher Organe. ...
Der Spiegel, 14. Mai 2001:
Trotz der flauen Immobilienkonjunktur registriert die Deutsche Bank "gewaltige Kaufpreiserhöhungen" bei Geschäfts- und Bürohäusern in Top-Lagen der Wirtschaftszentren. Bei Anlageobjekten richtet sich der Preis nach einem Vielfachen der Jahresmiete. Mit der 19,6-fachen Jahresmiete für Spitzenlagen waren die Preise "noch nie so hoch" wie derzeit, ermittelte die Bank-Tochter DB Immobilien. Nicht nur der Vervielfältigungsfaktor - 1999 lag er bei 18,8 - ist angestiegen, auch die Mieten in diesem Segment sind deutlich teurer geworden. ...
In die teuersten City-Bezirke investieren fast nur Immobilienfonds und andere institutionelle Anleger, vor allem weil dort Mieteinnahmen sicherer sind. ...
Der Tagesspiegel, 11. Mai 2001:
...der richtige Zeitpunkt für Investitionen ist jetzt.
Kaum zu glauben, werden viele einwerfen, der gute Mann empfiehlt uns sehenden Auges, in die Katastrophe zu steuern. Das Gegenteil ist richtig: Die Krise erfasste jene, die in der Phase der Euphorie in Immobilien investieren. Der Immobilienmarkt entwickelt sich in Zyklen. Daher genießen Immobilien-Unternehmer den zweifelhaften Ruf, Spekulanten zu sein. Doch Spekulation ist nur ein anderes Wort für eine Wette auf die Zukunft: eine Wette auf steigende Mietpreise und wachsende Märkte. Wer heute in Berlin auf diese Entwicklung wettet, kann kaum ganz falsch liegen. Denn heute sind die Mieten niedrig, im Vergleich zu anderen Städten und im Vergleich zur Situation vor etwa fünf Jahren. Und: Die Investoren bauen kaum mehr Wohnungen, weil die Banken sie nicht mehr finanzieren. Ergebnis: Das Angebot wächst nicht. Dagegen nimmt der durchschnittliche Raumbedarf der Haushalte zu. Ergebnis: Mehr Nachfrage trifft auf weniger Angebot. Die Folge sind steigende Mietpreise. ...
Top Hotel, Ausgabe 04/2001: Beständiges Wachstum
Heile Welt bei den Hotelgesellschaften: Auf der ITB vermeldeten sie praktisch unisono gesteigerte oder sogar Rekord-Umsätze und Auslastungen. Dieser internationale Trend war auch in Deutschland zu beobachten. ...
Eitel Sonnenschein herrschte in Berlin bei den großen Hotelketten. Da war fast einstimmig von einem großartigen Jahr die Rede. Auch im Hinblick auf die Zukunft gaben sie sich überwiegend optimistisch. ...
Allgemeine Bauzeitung, 20.04.2001: Start für Rohbauarbeiten
... In einer Gesprächsrunde mit Vertretern der Investorengruppe zeigt sich Ringstorff überzeugt, dass mit Heiligendamm "das künftige Flaggschiff für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern" entsteht. Allerdings, so räumt der Politiker ein, sei auch er früher "eher skeptisch gewesen, ob sich für ein solches Luxus-Projekt genügend Gäste finden lassen". Inzwischen habe er dazugelernt: Für dieses Hochpreissegment des Tourismus gebe es einen Markt, das hätten erste Luxushotels im Lande gerade in jüngerer Zeit bestätigt. ...
dpa, 25. April 2001:
Mecklenburg-Vorpommern ist der Einstieg in den internationalen Tourismus gelungen. So wertet der Vorsitzende des Landestourismusverbandes, Jürgen Seidel, die neuesten Zahlen. Mit 70 Prozent Auslastung vermelden die Manager des Robinson Clubs "Land Fleesensee" im Anfangsjahr einen Rekordwert, fast doppelt so hoch wie der Landesdurchschnitt. ...
Statistiker bescheinigen dem Nordosten Zuwachsraten im Tourismus, von denen andere Bundesländer nur träumen können. 16,9 Prozent Wachstum meldete das Statistische Bundesamt zuletzt, doppelt so viel wie Niedersachsen als Zweiter, dank der Weltausstellung Expo. ...
Experten bescheinigen den Nordostdeutschen so "ein Angebot, wie es am Mittelmeer oder in der Karibik Standart ist". ...
Weiter nördlich hat die Kölner Fundus-Immobiliengruppe das älteste deutsche Seebad Heiligendamm ins Visier genommen.
Bis Ende 2002 wird das Nobelbad für rund 300 Millionen Mark mit allem erdenklichen Komfort ausgestattet, 500 Betten wird die weiße Stadt am Meer dann bieten. Betreiber soll die Kempinski-Gruppe sein. "Das ist dann wohl Champions League", meint Kattwinkel. ...
Immobilien Zeitung, 26. April 2001
... Die Aussichten, nicht nur irgendeinen, sondern einen der jeweils besten Hotelbetreiber für einen Projektstandort gewinnen zu können, lassen sich mit einer Standort- und Marktanalyse bereits im Vorfeld der Projektentwicklung recht genau einschätzen. ...
Nach einer fast zehn Jahre andauernden Durststrecke weisen die Konjunkturindikatoren der deutschen Hotellerie seit vorletztem Jahr erstmals wieder eine nachhaltige Entlastung aus.
Entlastung nach der Durststrecke
|
Gästeankünfte |
Übernachtungen |
|||
|
Anzahl in Millionen |
Veränderung 2000 ggü. '99 |
Anzahl in Millionen |
Veränderung 2000 ggü. '99 |
|
| Deutschland |
108,2 |
+6% |
326,2 |
+6% |
|
davon Inländer |
90,4 |
+6% |
286,7 |
+5% |
|
Ausländer |
17,8 |
+10% |
39,5 |
+10% |
| Hotels / Pensionen |
- |
- |
196,8 |
+6% |
... Hotel ist nicht gleich Hotel, sondern Ausprägung und Preisniveau sind auch abhängig von den überwiegenden an einem Standort anzutreffenden beziehungsweise mit dem jeweiligen Hotelangebot anzusprechenden Zielgruppe. ...
Seit Herbst 1996 bietet der Dehoga mit der "Deutschen Hotelklassifizierung" ein bundesweit einheitliches, auf freiwilligen Angaben der Hotelbetreiber beruhendes aussagekräftiges Klassifizierungssystem an. Die Beherbergungsbetriebe werden danach in fünf Sternekategorien eingeteilt. Dabei werden ausschließlich objektive Kriterien wie Zimmergröße, Ausstattung und Dienstleistungsangebot bewertet, während eher subjektive (aus analytischer Sicht aber durchaus meßbare und u.U. entscheidende) Faktoren wie Lage, Umfeld oder architektonische Qualität grundsätzlich keine Berücksichtigung finden. ...
(Für *****Hotel (Luxus) gilt: Einzelzimmer 18 m², Doppelzimmer 26 m², großzügiges Gästeartikelangebot, Minibar, Hotelbar, Restaurant, Suiten, großzügiges Angebot an Servicedienstleistungen) ...
Unterschiedliche Märkte verfügen über eine unterschiedliche Ertragsstärke, und diese zieht sich erfahrungsgemäß durch alle Hotelkategorien.
Die Maßeinheit, die den qualitativen und den quantitativen Gesichtspunkt gleichermaßen berücksichtigt, ist der Logisumsatz pro verfügbares Zimmer (neudeutsch Revpar = Revenue per available room oder auch Room Yield). 50% Auslastung mit 200 DM DZE führen also zum gleichen Revpar wie 100% Auslastung mit 100 DM DZE. ...
Daß sich gute Standorte und/oder zielgruppengerechte Konzepte auch in einem an sich gesättigten Markt durchsetzen, belegen die teilweise immens hohen Zimmerbelegungsraten ausgewählter Hotels in Hamburg, die trotz des ständig wachsenden Bettenangebotes gehalten oder sogar noch gesteigert werden konnten. ...
Ausschlaggebend ist Qualität statt Quantität, und hier haben weiterhin die sehr expansiven Hotelketten eindeutig die Nase vorn. ...
Die Welt, 25. April 2001: Baumeister Robert A. M. Stern über ... das Neue Berlin
Eines der interessantesten Vorhaben in Berlin wird das neue "Tacheles"-Quartier. Es ist weltweit das ehrgeizigste und durchdachteste Projekt traditioneller Architektur, das ich kenne.
... Zur Person:
Robert A. M. Stern (geb. 1939) gilt als einer der einflussreichsten Baumeister und Architektur-Theoretiker der Gegenwart. Nach dem Studium arbeitete er zunächst mit Richard Meier zusammen, 1977 gründete er sein eigenes Büro. Er war ein Hauptvertreter der Postmoderne und entwickelte sich danach zu einem der führenden Neoklassizisten. Stern ist Ko-Autor einer Serie von Standardwerken über die Architekturgeschichte von New York City. In seinem Büro an der 10. Avenue in Midtown Manhattan beschäftigt er 140 Mitarbeiter. ...
Managermagazin, Ausgabe 04/01:mm im Gespräch mit Wolf Hengst, COO der hochgerühmten Hotelgruppe Four Seasons
...mm: Im einzigen deutschen Four Seasons, in Berlin, kostet das Einzelzimmer 305 Euro. Im Haus in London dagegen 460, in Paris gar 550 Euro. Sind die deutschen Hotelpreise im internationalen Vergleich zu niedrig?
Hengst: Ihre Landsleute würden vermutlich nicht sagen, dass die Preise zu niedrig seien. Für uns sind sie in der Tat unbefriedigend, weil die Kosten in Deutschland extrem hoch sind. In London und Paris sind die Kosten auch sehr hoch, aber wir können mehr verlangen, weil es Weltmetropolen sind, die jeder Besuchen möchte. In spätestens fünf Jahren wird Berlin auch so weit sein. Die Besucher werden herkommen wegen der Kultur, wegen der Architektur, wegen der Atmosphäre. Dann können wir endlich anständige Preise verlangen. ...
Euro am Sonntag, 15. April 2001:
Davon können auch Anleger profitieren, die gezielt in Hotel-Immobilien investieren. Zahlreiche Fonds machen's möglich. ...
Mit dem Wiederaufbau des 1907 erstmals eröffneten Adlon hat sich Anno August Jagdfeld, Chef der Kölner Fundus Fonds-Verwaltungen GmbH, ein Denkmal gesetzt. Seit die 435 Millionen Mark teuere Luxus-Herberge vor vier Jahren zum zweiten Mal eröffnet wurde, gilt Jagdfeld als Meister im Fach Hotel-Immobilie. Das Haus glänzt mit einer Zimmerauslastung von rund 70 Prozent, was als idealer Wert gilt und bei einer für Stadthotels üblichen Belegung von im Schnitt 1,2 Personen pro Zimmer eine Bettenauslastung von gut 40 Prozent bedeutet. Im Bundesdurchschnitt schafften Hotels, Pensionen und Gasthöfe im Jahr 2000 eine Bettenauslastung von 35 Prozent. ...
Es soll sogar Investoren geben, die warten schon auf die nächsten Objekte, die Jagdfeld in Angriff nimmt. Denn wenn der Aachener irgendwo baut, dann sind in der Regel Anleger mit dabei, die mit der Trend-Immobilie Hotel Geld machen wollen. Jagdfelds aktuelles Groß-Projekt ist das Grand Hotel Heiligendamm an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns....
..der Sprecher des Kölner Fonds-Initiators, Peter Clever: ...sobald Heiligendamm gut laufe, würden die Anleger an den Erträgen des Hotelbetriebes beteiligt. Denn im Unterschied zu anderen Fondsinitiatoren führt Fundus die Herbergsgeschäfte selbst. ...In manchen anderen europäischen Ländern lägen die Zimmerpreise oft doppelt so hoch wie hier zu Lande. Daraus ergebe sich ein gewaltiger Spielraum nach oben. Für Anleger bedeute dies die Chance auf steigende Renditen.
Ein Optimismus, den viele Immobilien-Experten grundsätzlich teilen. So kommt eine Studie der Dresdner Bank Immobiliengruppe zu dem Ergebnis, dass nicht nur die Reise-Intensität von Geschäftsleuten weiter zunehmen werde, sondern auch der Bedarf an Unterkünften für einheimische Kurzurlauber. Zudem steige die Zahl der Touristen aus dem Ausland, da der schwache Euro Ferien in deutschen Landen billig mache. ...
Zahlen des Deutschen Hotel- und Gaststätten-Verbandes (Dehoga) sprechen dafür, dass der Markt für Hotel-Immobilien bis auf weiteres attraktiv bleibt. ...
Allerdings gibt es durchaus eine Art Verdrängungswettbewerb in der Branche: Häuser der mittleren Kategorie verschwinden mehr und mehr und werden durch Hotels der oberen oder unteren Preisklasse ersetzt. ...
Die besten Chancen geben die Experten der Dresdner Bank Hotel-Immobilien in Berlin, Frankfurt und München, ...
Darüber hinaus steige das Interesse von Investoren an Hotels in Hamburg, Düsseldorf und Köln sowie an Orten in beliebten Feriengebieten. ...
"Am Anfang des Aufwindes" sehen die Immobilien-Experten des Düsseldorfer Initiators WestFonds den Markt für Hotel-Immobilien. ...
Gute Chancen geben auch die Manager des Sparkassen-Partners Deka Immobilien (vormals Despa) den Herbergs-Investments. Die Rendite liege bis zu 15 Prozent über der von Büros. ...
Die besten Rendite-Chancen sehen die Deka-Experten bei Billig-Hotels und Unterkünften im Luxus-Segment à la Adlon oder Ritz-Carlton. ....
Handelsblatt, 12. April 2001: Keine Rechtfertigung für höhere Immobilienbewertung
Der Vorstoß von fünf SPD-Ländern zur Erhöhung der Erbschaftsteuer ist eine Mogelpackung. Weder zielt er tatsächlich auf eine gerechtere Bewertung von Immobilien, noch ist Grundbesitz wirklich steuerlich privilegiert. Im Gegensatz zum Geldvermögen lasten auf ihm zusätzlich Sondersteuern.
...Im Vergleich etwa mit dem Geldvermögen der Grundbesitz nur dann durch diese erbschaftsteuerliche Minderbewertung privilegiert, wenn er nicht durch spezielle Steuern, die nicht für andere Vermögensarten gelten, diskriminiert würde. So zahlten die Grundbesitzer im Jahr 2000 immerhin 17,45 Mrd. DM an Grundsteuer, während es keine entsprechende Kapitalsteuer gibt. Es handelt sich bei ihr um eine Steuer mit alttestamentarischem Ursprung, für die es keinen Rechtfertigungsgrund gibt. Sie ist eine willkürliche Finanzierungsquelle für die Gemeinden und ist kein Äquivalent für die Kosten, die der Gesellschaft durch den Grundbesitz entstehen. Denn diese Kosten werden von den Grundbesitzern durch Erschließungsbeiträge und Gebühren direkt beglichen.
In ihrer Absurdität entspricht die Grundsteuer als Objektsteuer der Gewerbesteuer. Während mit der Steuerreform aber nunmehr die Gewerbesteuer bei Kapitalgesellschaften durch die Senkung des Körperschaftsteuersatzes auf 25 % und bei Personen- und Einzelunternehmen durch die Verrechnung mit der Einkommensteuer neutralisiert wird, ist die Grundsteuer nicht anrechenbar bei der Einkommensteuer der Grundbesitzer und wird auch nicht kompensiert durch einen niedrigeren Einkommensteuersatz.
Eine weitere Sonderbelastung des Grundbesitzes ist die Grunderwerbsteuer als Steuer auf den Vermögensverkehr; es fehlt auch hier eine Entsprechung bei den Transaktionen im Bereich des Geldvermögens, nachdem die Börsenumsatzsteuer, die Wechselsteuer und die Gesellschaftsteuer nicht mehr erhoben werden. Im Jahr 2000 wurde der Grundbesitz mit immerhin 11,54 Mrd. DM Grunderwerbsteuer belastet. Die Grunderwerbsteuer wird übrigens zusätzlich zur Umsatzsteuer erhoben.
Wenn der Gesetzgeber also bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer die Gleichbehandlung von Immobilien- und Geldvermögen durch eine Höherbewertung des Grundbesitzes erreichen will, dann muss er zuvor das Problem der Sondersteuern auf den Grundbesitz lösen. Solange aber die Grundbesitzer jährlich 30 Mrd. DM an solchen Steuern zahlen, ist die Aufregung darüber absurd, dass sie ihre Grundstücke unter Wert vererben. Denn das Erbschaftsteueraufkommen belief sich 2000 nur auf 6,28 Mrd. DM.
Immobilien Manager, 04/01:
Immobilienfonds zogen bislang vor allem "Steuersparer" an. Doch der Wegfall von Steuervorteilen und die Konkurrenz anderer Anlageprodukte zwingt die Fonds zu neuen Strategien. Ein Trend geht zu höheren Renditeerwartungen - bei erhöhtem Risiko. ...
Handelsblatt, 27. März 2001:
Fünf SPD-dominierte Bundesländer werden am kommenden Freitag einen Gesetzesantrag zur Änderung des Bewertungsgesetztes in den Bundesrat einbringen. Damit wollen Schleswig-Holtstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt eine höhere Bewertung von Grundbesitz im Rahmen der Erbschaft-, Schenkung- und Grunderwerbsteuer erreichen. ...
Für dieses Jahr wird ein Erbschaftsteueraufkommen von 5,48 Mrd. DM erwartet, das allein den Ländern zusteht. ...
Bebaute Grundstücke werden durchschnittlich mit etwa 50 % erfasst, allerdings mit einer sehr hohen Streubreite. ...
Im einzelnen soll die bis zum 31. Dezember befristete Anwendung durch aktuellere Wertverhältnisse ersetzt werden. ...
Für bebaute Grundstücke sollen im Durchschnitt rund 72 % des Verkehrswertes erreicht werden. Dazu wird der bisherige einheitliche Vervielfältiger durch mehrere ersetzt. Bisher wird das 12,5fache des Jahresmietertrages als Wert angesetzt. Künftig sollen die Multiplikatoren nach Grundstücksarten und bestimmten Gebäudealtersgruppen differenzieren. Sie sollen aus einer Kaufpreisuntersuchung der Finanzverwaltung aus dem Jahr 1998 abgeleitet werden. Die bisherigen besonderen Abschläge und Zuschläge würden entfallen.
Die Welt, 28. März 2001:
Der neue Verband Geschlossene Immobilienfonds (VGI) fordert die Einbeziehung von Immobilienfonds in die Neuordnung der privaten Altersvorsorge. Zugleich übt der VGI scharfe Kritik an der aktuellen Steuergesetzgebung der Regierung und kündigt neue Branchenstandards zur Prospektierung geschlossener Immobilienfonds an.
"Der Verband hält Reformbemühungen zur Rentenversicherung ohne umfassenden Einschluss von Immobilien für völlig abwegig", ...
Die zusätzliche private Altersvorsorge "unter Missachtung des Sachwertes Immobilie" widerspreche sämtlichen Erfordernissen und dem Willen der Bürger. ...
...VGI kritisierte, dass geschlossene Immobilienfonds bei der steuerlichen Gesetzgebung "deutlich benachteiligt" würden. Die steuerliche Behandlung sei aus seiner Sicht sogar zum Teil verfassungswidrig. ...
Des weiteren arbeite der Verband an neuen Branchenstandards ...
Die bisherigen Branchenstandards (DFI, gif, Gerlach, IDW) seien unzureichend. In etwa einem Jahr will der VGI die "Basisarbeit" für neue Richtlinien erledigt haben. ...
Kölner Stadt-Anzeiger, 28. März 2001: Deutsche auf dem Wohlfühl-Trip
... so verbuchen die im Deutschen Wellness Verband (DWV) organisierten 32 Hotels im Schnitt jährlich 20 Prozent Umsatzzuwachs und erreichen 80 Prozent Belegungsquote. ...
Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland Wellness-Produkte und -Dienst-leistungen für 75 Milliarden DM unters Volk gebracht, schätzt das Frankfurter Marktforschungsinstitut Wefa. Andere Forscher sprechen sogar von 122 Milliarden DM und einen Wachstum auf 145 Milliarden bis 2003. ...
Bis 2004 dürfte die Zahl der Wellness-Schaffenden in Deutschland laut Wefa von heute 580 000 auf 750 000 Frauen und Männer steigen, weil die Branche sehr personalintensiv ist. ...
Der Verband schätzt, dass sich die Zahl der Wellness-Urlauber hier zu Lande binnen zehn Jahren vervierfacht. Bislang haben laut Studien 2,5 Millionen Deutsche einen Wellness-Urlaub gebucht. ...
Welt am Sonntag, 18. März 2001: Mecklenburg-Vorpommerns Strände sind bei Urlaubern gefragt wie nie zuvor
... "Unser Erfolg ist keine Eintagsfliege", sagt Christian Hardt, Sprecher des Tourismusverbands von Mecklenburg-Vorpommern in Rostock. "Die Übernachtungszahlen steigen im dritten Jahr in Folge zweistellig. Und ebenfalls im dritten Jahr in Folge haben wir die höchsten Zuwächse aller Flächenländer."
Die Gründe für den Erfolg sieht Hardt in der Schönheit des Landes begründet, "die sich mittlerweile überall herumgesprochen hat", aber auch in den umfangreichen Maßnahmen zum Ausbau der touristischen Infrastruktur. So habe man beispielsweise das Radwegenetz erheblich ausgeweitet. ...
Zudem wird das Land im Nordosten durch den Bau der Küstenautobahn A 20, die seit Dezember letzten Jahres schon bis Rostock befahrbar ist, für Touristen weiter an Attraktivität gewinnen. ...
- Vollvermietung im Westen, auch im Osten Vermietungserfolge und Nachfragebelebung
Köln, den 22.3.2001: Die insbesondere durch den Bau des Hotel Adlon Berlin (FUNDUS FONDS 31) und die Restaurierung des legendären Ostseebades Heiligendamm (FUNDUS FONDS 34) bundesweit bekannt gewordene Kölner FUNDUS-Gruppe kann für ihre seit Anfang der 80er Jahre aufgelegten 34 gewerblichen Immobilienfonds auf eine gute Gesamtperformance verweisen. Diese spiegelt aber auch das gesamtwirtschaftliche West-Ost-Gefälle in Deutschland wider.
So zeigt der Gesamtvermietungsstand aller FUNDUS-Objekte, dass in Westdeutschland mit rd. 98% durchaus von Vollvermietung gesprochen werden kann, während die Objekte im Osten heute zu 74% vermietet sind.
Deshalb unternimmt FUNDUS besondere Vermietungsanstrengungen im Osten - mit Erfolg. Im Bürohaus Spreebogen (FUNDUS FONDS 26) konnten ganz aktuell Großvermietungen von insgesamt über 4.500 qm an eine Lebensversicherungsgesellschaft und an ein Unternehmen der Automobilindustrie zu aktuellen Marktpreisen abgeschlossen und damit die Vermietung in diesem großen Berliner Objekt auf 80% gesteigert werden - deutlich über den Berliner Durchschnitt neu errichteter Büroimmobilien. Wenn die darüber hinaus auch fest vereinbarten Optionsflächen angemietet werden, rückt der Spreebogen in Richtung 90%. Auch für das bekannteste ihrer Berliner Bürohäuser - die Pyramide in Berlin Marzahn (FUNDUS FONDS 27)- rechnet FUNDUS damit, im Laufe dieses Jahres die Vermietung auf über 70% steigern zu können, nachdem mit 62% zu marktüblichen Preisen auch hier der Durchschnitt der Berliner City-Lagen bereits erreicht wurde.
FUNDUS-Geschäftsführer Helmut Jagdfeld: "Für jedes FUNDUS-Objekt haben wir nach sorgfältiger Standortanalyse eine fundierte Standortwahl getroffen und beste Bauqualität abgeliefert. Auch unsere ostdeutschen Büroimmobilien wachsen in positivere wirtschaftliche Rahmenbedingungen hinein und können ihre Stärken in Lage und Qualität weiter ausspielen. Das wird mit unterschiedlichem Tempo geschehen - in Berlin sicherlich schneller als in Leipzig, aber auch dort gibt es Anzeichen einer Nachfragebelebung."
In dem von Wirtschaftsprüfern uneingeschränkt testierten Gesamtleistungsbild der 34 gewerblichen FUNDUS-Immobilienfonds wurden die drei Haupterfolgsparameter für die Kapitalanleger - Ausschüttung, steuerliches Ergebnis, und Liquiditätsreserve inflationsbereinigt zusammengefaßt. Der Vergleich der prognostizierten mit der tatsächlich erreichten Performance ergibt bei einer maximalen Toleranzabweichung von 0,5% p. a. folgendes Gesamtergebnis: Eine "Punktlandung" erreichten 18 FUNDUS-Fonds. Bei 8 Fonds war das tatsächliche Gesamtergebnis um mehr als 0,5% p. a. günstiger als der Prognosewert. Ebenfalls 8 Fonds schnitten mit unterplanmäßigem Ergebnis ab, wobei die maximale Abweichung bei 1,1% p. a. lag. Die entsprechenden Fondsobjekte liegen vor allem in Berlin und in Ostdeutschland. (Der Wortlaut des testierten Gesamtergebnisses ist dieser Mitteilung beigefügt.)
Helmut Jagdfeld: "Das Gesamtergebnis ist der Nachweis hoher Kompetenz unserer gesamten Mitarbeiterschaft. Wir betrachten es aber nicht als Ruhekissen. So sehr wir uns über die ganz überwiegend positiven wirtschaftlichen Resultate für unsere Fondszeichner freuen, unser Engagement gilt weiterhin auch den Kapitalanlegern, deren Beteiligungen bisher nicht die 1992/93 erwarteten Ergebnisse gebracht haben. Dazu fühlen wir uns verpflichtet, auch wenn die Ursachen wie der um viele Jahre verspätete Berlin-Umzug von Regierung und Parlament und die weitgehend ausgebliebene gesamtwirtschaftliche Erholung in Ostdeutschland außerhalb unseres eigenen Einflußbereiches liegen. Die jüngste Neuvermietung im Spreebogen beweist, daß sich dieses besondere Engagement auch auszahlt."
Peter Clever, Tel. 0221-2007 5204, fax 0221-2007 5220, mailto: peter.clever@fundus.de
Wortlaut des uneingeschränkt testierten Gesamtergebnisses:
"Die FUNDUS Gruppe besteht seit 1981 und beschäftigt ca. 200 Mitarbeiter. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrung mit Hotels, Bürogebäuden, Einkaufszentren und Wohnungen. Bis heute wurden 34 Gewerbeimmobilienfonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von ca. DM 3,6 Mrd. emittiert und am Markt platziert.
Bei den einzelnen Fonds gibt es Abweichungen von den Prognosen. In der Zusammenfassung der inflationsbereinigten Ausschüttungsergebnisse, der inflationsbereinigten Liquiditätsreserven sowie der inflationsbereinigten steuerlichen Ergebnisse unter der Prämisse einer 50%igen Steuerprogression, ergeben sich in der Gegenüberstellung der Plan- und Ist-Ergebnisse bei 18 Fonds durchschnittliche jährliche Abweichungen der Gesamtergebnisse gegenüber den Prognoseergebnissen von bis zu 0,5%-Punkten. Bei 8 weiteren Gesellschaften ergeben sich überplanmäßige Ergebnisse von mehr als 0,5%-Punkten p. a. Lediglich bei 8 Gesellschaften sind unterplanmäßige Ergebnisse von mehr als 0,5%-Punkten p. a. festzustellen (maximal 1,1%-Punkte). Dies betrifft insbesondere vier Fonds, die Eigentümer von Bürogebäuden in Berlin sowie eines Geschäftsgebäudes in Leipzig sind.
In allen Fällen ist das vollständig platzierte Gesellschaftskapital eingezahlt. Die Investitionspläne der Gesellschaften gemäß Emissionsprospekt wurden planmäßig durchgeführt oder führten zu Kosteneinsparungen gegenüber den jeweiligen Investitionsplänen."
DieSparkassenZeitung, 09. März 2001 : Tourismusbarometer 2001
Der Tourismus hat sich für Ostdeutschland zu einem wesentlichen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Zu dieser Einschätzung kam der Geschäftsführende Präsident des Ostdeutschen Sparkassen und Giroverbandes, Rainer Voigt, anlässlich der Vorstellung des Sparkassen-Tourismusbarometers 2001 in Berlin. ...
Die Zahl der Übernachtungen in Ostdeutschland stieg im vergangenen Jahr um neuen Prozent auf 55,7 Millionen. Damit liegt das Wachstum erneut deutlich höher als in den alten Bundesländern. "Gewinner" war dabei vor allem das Land Mecklenburg-Vorpommern, das mit 18,3 Millionen Übernachtungen einen Zuwachs um fast 17 Prozent verbuchen konnte. ...
..."Die aktive Mitwirkung an der touristischen Entwicklung der unmittelbaren Heimatregionen ist eine von vielen Tätigkeiten im Rahmen des täglichen Engagements der Sparkassen vor Ort und damit auch ein Beitrag zum Aufbau Ost." Schließlich profitiere die Wirtschaft auf breiter Basis vom Fremdenverkehr - "das beginnt beim Dorffriseur und reicht bis zum Hotel und der privaten Eisenbahn." ...
... die Tourismusbranche für die neuen Länder aber "eine der tragenden Säulen" für den Beschäftigungsmarkt "sein. ...
Die Welt, 03.03.2001: WELT-Gespräch mit dem Chef der Welt Tourismus-Organisation Frangialli
Die internationale Tourismusbranche boomt wie nie zuvor. Rund 700 Millionen Menschen reisten im letzten Jahr rund um den Globus, 7,4 % mehr als zuvor. Europa blieb weltweit die Zielregion Nummer eins, wobei die Bundesrepublik die höchste Steigerungsrate seit Jahren erzielte.
Die Welt: Wie sehen die langfristigen Prognosen der WTO aus?
Frangialli: Im Jahr 2010 wird die Zahl der Reisenden die Milliardengrenze überschreiten, bis 2020 werden dann bereits 1,5 Mrd. Menschen reisen, in diese Zahlen sind Inlandreisen erst gar nicht mit eingerechnet.
Die Welt: Im vergangenen Jahr kamen 18,9 Millionen Touristen nach Deutschland, das sind 10,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Welche Gründe gibt es für diese überdurchschnittliche Entwicklung?
Frangialli: Deutschland profitierte als Land der Eurozone vom günstigen Wechselkurs gegenüber dem Dollar und dem Pfund, der gestiegenen Attraktivität der mittel- und osteuropäischen Länder, den ersten Ansätzen einer wirtschaftlichen Erholung in Russland, ein Land, das immer mehr Touristen stellt, und schließlich von der Expo in Hannover, die ihre hoch gesteckten Ziele nicht ganz erfüllen konnte.
Die Welt: Wird das verstärkte Interesse anhalten?
Frangialli: Ich denke schon. In den letzten vier Jahren trat auf der ITB lediglich die Stärke des Landes als Nachfrager zutage, auf der diesjährigen ITB wird sich ein etwas ausgeglicheneres Bild ergeben, weil Deutschland als Reiseziel eine hervorragende Leistung hingelegt hat. ...
Die Welt: Welche Rolle spielt Berlin?
Frangialli: Berlin ist gerade dabei, eines der ganz großen Städtereiseziele Europas zu werden. Ich rede hier nicht von der gestiegenen Zahl der Geschäftsreisenden bzw. den Reisen, die Berlin als wiedergekrönte Bundeshauptstadt erforderlich macht. Berlin knüpft soeben an das Prestige der Stadt in den zwanziger und Anfang der dreißiger Jahren an. ...
Berliner Morgenpost, 04.03.2001: Mehr Ausgaben / Mehr Hotelurlaub / Deutschland behauptet
Immer mehr Bundesbürger machen immer kürzer Urlaub, aber geben immer mehr Geld dafür aus. ...
Das Inland profitiert von Zweit- oder Dritturlaubsreisen und von zunehmenden Kurzreisen über zwei bis vier Tage ...
Bis 2010 könnte die Zahl nach Einschätzungen der Forscher auf rund 80 Millionen Reisen ansteigen - wenn der Trend zu kürzeren Urlaubsreisen, zu ferneren Zielen im Haupt- und zu deutschen Zielen im Zweiturlaub anhält. ...
Die Reiseanalyse (RA) ... beschreibt die Urlaubsreisen mit mindestens fünf Tagen Dauer. Über diese "richtigen" Urlaubsreisen hinaus hat etwa ein Drittel der Bevölkerung auch zusätzliche Kurzreisen von zwei bis vier Tagen Dauer unternommen. Die RA geht von insgesamt mehr als 50 Millionen solcher Kurzreisen aus. ...
Deutschland hat nach (vorläufigen) Angaben des Statistischen Bundesamtes mit 108,2 Millionen "Gästen" und 328,2 Millionen Übernachtungen (+6%) im Jahr 2000 einen neuen Rekord aufgestellt. ...
Dagegen verliert Schleswig-Holstein seinen traditionellen zweiten Platz an Mecklenburg-Vorpommern. ...
Insgesamt haben sich die östlichen Bundesländer positiver entwickelt als die westlichen.
Die Welt, 09. März 2001: Gute Noten für Invest-Projekt Heiligendamm
Die Münchner Unternehmensberatung Treugast hat dem Investitionsprojekt der Kölner Fundus-Gruppe "Grand Hotel Heiligendamm" in ihrem jüngsten Gutachten gute Aussichten auf Erfolg bescheinigt. Die 300-Mio.-DM-Investition an der Ostsee biete "deutlich überdurchschnittliche Sicherheiten", ...
Handelsblatt, 09. März 2001:
... Bei allen Betriebsarten steigt die Zahl der Übernachtungen und beeinflusst positiv die wesentlichen Umsatzfaktoren Zimmerauslastung und durchschnittlicher Zimmerpreis. In Verbindung mit stagnierenden Baukosten und einem moderaten Zinsniveau trägt dies zu einer Verbesserung der Betriebsergebnisse bei. Einen Dämpfer erhält diese Entwicklung durch die sich weiter drehende Kostenspirale im Personal- und Energiebereich. In Kürze wird die in Europa weitgehend einheitliche Währung das für die Großstadthotellerie geltende vergleichsweise niedrige Preisniveau deutlicher machen und ein mögliches Steigerungspotenzial eröffnen. ...
Die Banken verhalten sich wie die institutionellen Investoren, die nach Jahren äußerster Zurückhaltung die Hotelimmobilie als Anlage entdeckt haben. Beste Chancen haben 4 bis 5-Sterne-Hotels in Großstädten. ...
Die Welt, 09. März 2001: Die Deutschen verkürzen ihren Urlaub, sie reisen aber öfter und geben mehr Geld aus
... Im zurückliegenden Reisejahr 2000 gaben die Deutschen rund 96 Milliarden Mark für Urlaubsreisen aus - acht Prozent mehr als im Vorjahr (89 Milliarden). ...
... die deutschen Urlauber haben im vergangenen Jahr 62,2 Millionen Reisen mit einer Dauer von mindestens fünf Tagen unternommen. ...
Dazu kommen noch mehr als 50 Millionen Kurzurlaubsreisen (zwei bis vier Tage), die von einem Drittel der Bevölkerung unternommen werden. ...
... die Reiseausgaben pro Person und Reise sind deutlich gestiegen ...
Besonders auffällig veränderte sich das Luxussegment: Für Reisen, bei denen mehr als 9000 Mark pro Person ausgegeben wurden, erhöhten sich die Ausgaben gar um 28 Prozent. ...
Der Reisende zwackt mehr von seinem zur Verfügung stehenden Einkommen für (kürzere) Reisen ab, um ganz bewusst eine bestimmte Qualität zu erhalten. Die überdurchschnittlichen Ausgabenerhöhungen für Luxusreisen lassen durchaus das Fazit zu: Dieses Segment ist auf dem Vormarsch. ...
Wie die aktuelle Reiseanalyse ergab, ist Deutschland nach wie vor des Deutschen liebstes Urlaubsland. Mit einem Marktanteil von 29 Prozent (18,2 Millionen Urlaubsreisen) kann das Inland mehr als doppelt so viele Reisende auf sich vereinen wie die Nummer zwei Spanien. ...
Innerhalb Deutschlands liegt Bayern trotz leichter Rückgänge (6,8 Prozent Marktanteil) an der Spitze, auf den zweiten Platz vorgeschoben hat sich Mecklenburg-Vorpommern (3,8 Prozent) ...
... der Anteil ausländischer Gäste am Deutschlandtourismus (ein gutes Drittel kommt aus den Niederlanden, den USA oder dem Vereinigten Königreich) steigerte sich um elf Prozent. ...
Handelsblatt, 09. März 2001: Offene und geschlossene Fonds als Altersvorsorge
... Für eine längerfristige Optimierung des Vermögensportfolios unter einem größtmöglichen Sicherheitsaspekt bieten sich vor allem Geschlossene Immobilienfonds an. Anders als bei einer Direktanlage übernimmt hier ein professionelles Team den Kauf und die Verwaltung von einem oder mehreren Anlageobjekten. Ein weiterer, wichtiger Vorteil ist die Möglichkeit, sein eigenes Finanzmanagement exakt zu steuern: Durch eine breite Diversifizierung und gezielte Streuung kann das Risiko wesentlich minimiert und die Erträge optimiert werden, als dies bei einer Direktanlage der Fall ist. ...
Doch mit dem neuen Jahr 2001 kam die Wende. Getragen wird die Trendwende durch die positiven Rahmenbedingungen auf dem deutschen Immobilienmarkt: Vor allem in den Großstädten - beflügelt durch die gute Konjunktur - steigen die Büromieten wieder und die Zahl der leer stehenden Flächen verringert sich. ...
Ein weiterer Aspekt der für den Boom bei Immobilien spricht, ist die private Altersvorsorge. Derzeit ist dieses Thema durch den Vorschlag des Bundesministers Walter Riester über die Kürzung der gesetzlichen Rente in aller Munde. Dabei steht für die meisten Bundesbürger die Immobilie als Synonym für eine solide, private Altersvorsorge. Bei richtiger Standort- und Nutzungswahl hat dies auch weiterhin Gültigkeit.
- Investment-Rating durch TREUGAST: "deutlich überdurchschnittliche Sicherheit"
Köln, 8. März 2001: Auf der Basis ihres für die Hotel- und Tourismusbranche mittlerweile schon zum Klassiker avancierten "Trendgutachten Hospitality 2000/2001" hat die TREUGAST-Unternehmensberatung München konkret die Erfolgschancen des 300 Mio. DM - Investments "Grand Hotel Heiligendamm" der Kölner FUNDUS-Gruppe untersucht. Das für die Investoren in den FUNDUS FONDS 34 erfreuliche Treugast-Fazit lautet :
"Die Gesamtbewertung der Analysten für das Vorhaben "Grand Hotel Heiligendamm" ergibt A+. Damit gehört das Vorhaben ohne Zweifel zu den sogenannten ´Blue Chips´, d.h. zu den Investitionen mit deutlich überdurchschnittlicher Sicherheit."
Die drei Erfolgskomponenten Standort, Konzept und Betreiber wurden von Treugast jeweils getrennt untersucht und anschließend in ihrem Zusammenwirken einer Gesamtbewertung, dem sog. "Strategic fit", unterzogen. Nachfolgend die zentralen Befunde:
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Den "Strategic Fit" faßt Treugast wie folgt zusammen:
"Der Standort Heiligendamm mit dem historischen Gebäudeensemble, dem Landschaftskontrast Meer und Wälder, dem gesundheitsfördernden Klima und der Verkehrsinfrastruktur zu den Ballungsgebieten Berlin und Hamburg ist prädestiniert für die Konzeption eines 5-Sterne-Resorts wie das Planvorhaben "Grand Hotel Heiligendamm" (Rating AA).
Das dargestellte Konzept ist, wie oben ausgeführt, in sich schlüssig und entspricht den nachhaltig wirkenden Trends (Rating A).
Als herausragendes Produkt mit globalem Markt bedarf es wiederum eines Betreibers mit globaler Erfahrung, internationalem Renommée und Präsenz wie die Kempinski AG (Rating A).
Positiv dürfte sich auch auswirken, dass die Partner im Projekt Grand Hotel Heiligendamm, FUNDUS und Kempinski, bereits erfolgreich das Projekt "Hotel Adlon Berlin" realisiert haben.
Ausgehend von den zur Verfügung stehenden Basisparametern bezüglich Standort, Konzeption und Betreibergesellschaft kann von einem sehr guten Strategic Fit dieser drei erfolgsrelevanten Komponenten gesprochen werden, so dass das Hotelvorhaben "Grand Hotel Heiligendamm" insgesamt mit einem
A+ (Blue Chip / Investitionen mit deutlich überdurchschnittlicher Sicherheit)
bewertet werden kann, bzw. hinsichtlich der reinen Resort-Hotellerie mit einem
AA ( Blue Chip / Investitionen mit weit überdurchschnittlicher Sicherheit)."
Insbesondere die von Treugast im "Trendgutachten Hospitality 2000/2001" festgestellen ,für das Reiseverhalten und den Hotelmarkt in Deutschland bedeutsamen Langfristtrends waren Anlaß zu einer Prospektaktualisierung FUNDUS FONDS 34 Grand Hotel Heiligendamm gemäß den neuen IDW-Richtlinien. Die entsprechend diesen Richtlinien erstellte Sensitivitätsanalyse belegt, daß die Rendite für die Investoren in den FUNDUS FONDS 34 auf über 10 % p. a. ansteigen kann, da - wie auch von Treugast für möglich gehalten - die Erfolgskomponenten mittel- und langfristig zu steigender Belegung mit deutlich höheren Zimmerpreisen führen können.
Der aktualisierte Fondsprospekt ist als download auf unserer Internet-Seite www.fundus.de zu erhalten. Ebenso entsprechendes Bildmaterial zu Heiligendamm.
Peter Clever, Telefon 0221-20075 204, Telefax 0221-20075 199
Ostseezeitung, 26. Februar 2001:
... Auf dem 1500 Meter langen Abschnitt vor dem ältesten deutschen Seebad zwischen Haus Weimar bis etwa 700 Meter westlich der Jemnitzschleuse werden 120.000 m³ Sand auf den Strand und die Schorre - die zum Meer leicht geneigte Brandungsplatte - gespült. ...
Ende März, Anfang April sollen diese Arbeiten beendet sein, so dass zur Sommersaison Urlauber hier einen jeweils um zehn Meter erweiterten Strand vorfinden. ...
Berliner Morgenpost, 26. Januar 2001: Aufschwung im Osten
Die Entwicklung im Deutschland-Tourismus hat im Jahr 2000 alle Erwartungen übertroffen: Deutschland als Reiseland ist gefragt wie nie, vor allem bei Besuchern aus dem Ausland. Hotels und Pensionen zählten der Statistik bis November zufolge 108,2 Millionen Geschäfts- und Urlaubsreisende. Das war der bisher höchste Wert, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden gestern mit. ...
... nicht nur die ausländischen Gäste, auch die Deutschen selbst entdecken zunehmend die Reize des eigenen Landes, vor allem für Kurz- und Städtereisen. ...
Auch bei den Übernachtungen registrierten die Wiesbadener Statistiker mit 326,2 Millionen oder plus sechs Prozent 2000 einen neuen Höchststand. ...
Wieder haben die neuen Bundesländer in der Gunst der Reisenden besonders zugelegt, ...
Wie schon in den Jahren zuvor lag der Anstieg der Gästezahlen in den ostdeutschen Feriengebieten mit acht Prozent auf 19,3 Millionen höher als im früheren Bundesgebiet mit einem Plus von sechs Prozent.
Bonner-General-Anzeiger, 24. Januar 2001:
Der französische Luxusgüter-Konzern Moet Hennessy Louis Vuitton (LVMH) hat 2000 einen Umsatzsprung um 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gemacht. Die Verkäufe nahmen um drei Milliarden Euro auf den Rekordwert von 11,6 Mrd. Euro (22,7 Mrd DM) zu, teilte der Konzern gestern in Paris mit. ...
Der Gewinn sei um mehr als 25 Prozent gestiegen ...
DM, Februar 2001:
Hotelmarkt: "Die besten Standorte für Hotelimmobilien in Europa sind München, Madrid und Berlin", ... Der Europachef von Jones Lang LaSalle für Hotels stützt sich auf das Ergebnis einer Umfrage des Maklerunternehmens unter 200 Hotelinvestoren und -eigentümern. Die Investoren gehen davon aus, daß der europäische Hotelmarkt weltweit am stärksten wachsen wird. ...
Berlin vis à vis, Heft Nr. 5:
... Kein Wunder, dass Mecklenburg-Vorpommern mit seinen Ferienparadiesen inzwischen als Geheimtipp gehandelt, von Marketingstrategen sogar als schönstes Urlaubsland gepriesen wird. Tatsächlich erwartet den Besucher eine einzigartige abwechslungsreiche Landschaft, die er ohne längere Flug- oder Autoreise erreichen kann. Für den Hauptstädter liegt sie sogar "gleich umme Ecke". Wer sich erholen und mal so richtig verwöhnen lassen will, ist hier richtig. ...
...nicht nur Hansestädter locken mit historisch wertvollen Bauwerken. So muss man das auf Eichenpfählen errichtete Münster in Bad Doberan einfach gesehen haben - Backsteingotik vom Feinsten. ...
...kommen einem die Worte des niederdeutschen Dichters Fritz Reiter in den Sinn: "As uns' Herrgott de Welt schaffen ded, fung hei bi Meckelnborg an." Und dabei muss er besonders gut draufgewesen sein. Ein Grund mehr für das Mecklenburg-Vorpommern Kontor in Berlin, dieses Land wie eines der letzten Paradiese zu empfehlen.
Berliner Morgenpost, 05. Januar 2001:
Das Jahr 2000 brachte bereits Rekorde. Für 2001 erwartet der Senat noch weitere Zuwächse im Tourismus. Wirtschaftssenator Wolfgang Branoner (CDU) geht davon aus, dass in diesem Jahr die Gästezahlen in Berlin im Vergleich zu 2000 um sieben bis zehn Prozent steigen dürften. Dann könnte Berlin knapp an Rom vorbeiziehen - und nach London und Paris zur Nummer drei unter den beliebtesten Reisezielen Europas avancieren. ...
Um den Touristenandrang weiterhin gerecht zu werden, soll in diesem Jahr die Zahl der Hotelbetten um 5000 auf 65000 ausgebaut werden. Für Branoner ein Indiz, dass die Wirtschaft an die stetig wachsende Bedeutung des Berlin-Tourismus glaubt. ...
Im Jahr 2000 wurde mit etwa 11,3 Millionen bei den Übernachtungen erstmals die Zehn-Millionen-Grenze überschritten, gegenüber 1999 eine Steigerung um mehr als 25 Prozent.
Geschäftsführer mit großer Markt- und Produkterfahrung
Köln, den 11.1.2001 - H. Jürgen Schünemann, bis Ende 2000 Vorstandsmitglied der KapHag in Berlin, ist zur FUNDUS-GRUPPE zurückgekehrt, die er in elfjähriger Zugehörigkeit von 1983 bis 1994 mit aufgebaut hat. Er übernimmt bei der FUNDUS-FONDS-Verwaltungen GmbH die Vertriebsgeschäftsführung.
FUNDUS hat sich auf Unikats- und Qualitätsimmobilien spezialisiert und umfängliche Entwicklungsvorhaben in Bearbeitung, die langsam zur Marktreife gelangen und dann eine große vertriebliche Herausforderung darstellen. Dies gilt nicht zuletzt für das Tacheles-Gelände im Zentrum Berlins, wo FUNDUS ein ganzes Szeneviertel baut - einen Mix aus Galerien, Atelier- und Ausstellungshäusern, Werkstätten, Cafés, Wohnungen, Büros und Einzelhandel. Allein hier gilt es, ein Investitionsvolumen von vielen hundert Millionen Mark erfolgreich zu vermarkten. Das am Kurfürstendamm gelegene Cumberland-Haus, für das FUNDUS kürzlich den Zuschlag erhielt, soll zu einer von Kempinski betriebenen Nobelherberge ausgebaut werden. Auch hier geht es um ein Gesamtinvestitionsvolumen von mehreren hundert Millionen Mark. Berlin hat sich zur Tourismushochburg entwickelt und wird hier noch weiter zulegen. Im Zuge der EU-Osterweiterung wird ihr Status als internationale Geschäfts- und Konferenzstadt enorm wachsen. Deshalb sieht sich FUNDUS in der mit dem Hotel ADLON begonnenen Strategie bestätigt, hier als Marktführer für den Bereich der Luxushotellerie verstärkt zu investieren.
Schünemann ist eine seit Jahrzehnten am Immobilienmarkt tätige Persönlichkeit mit großer Erfahrung und umfassenden Markt- und Produktkenntnissen. Auch verfügt er über gute Kontakte in den Bereich institutioneller Investoren, die vermehrt Interesse an einer Zusammenarbeit mit FUNDUS signalisiert haben. Wegen des Schwerpunktes der FUNDUS-Projekte in der Bundeshauptstadt und den neuen Bundesländern wird Schünemann seinen Dienstsitz in Köln und Berlin haben.
Peter Clever, Tel. 0221-2007 204, Fax 0221-2007 159
dpa-Meldung vom 04.01.2001:
dpa Köln - Die durch das Berliner Luxushotel Adlon und die Wiederbelebung des Grand Hotel Heiligendamm am Ostseestrand in Mecklenburg-Vorpommern bekannte Kölner Immobiliengruppe Fundus hat das Jahr 2000 mit Investitionen von 281 Millionen DM als insgesamt zufrieden stellend bezeichnet. Der Gesamtmarkt für Geschlossene Immobilienfonds sei durch das Ende der Sonderabschreibung Ost sowie der Verlustzuweisungsgesellschaften um mehr als die Hälfte geschrumpft, teilte Fundus am Donnerstag mit. "Wir haben uns etwas besser behauptet und sind deshalb mit unserem Vertriebsergebnis zufrieden", erklärte Geschäftsführer Helmut Jagdfeld. Der Markt sei jetzt konsolidiert. Da sich Tourismus und Hotellerie aber im Aufwind befänden und "vor allem deutsche Luxushotels am Anfang eines regelrechten Booms stehen", setzte Fundus auf dieses Segment mit seinen "außergewöhnlich hohen Ertragspotenzialen".
Berichtet haben am 05.01.2001: Bonner Generalanzeiger, Kölner Stadt-Anzeiger, Berliner Morgenpost, u.a.
Handelsblatt, 05. Januar 2001:
Die Kölner Fundus-Gruppe, Spezialist für Geschlossene Immobilienfonds, zeigt sich mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden. Obgleich der Gesamtmarkt durch das Auslaufen der Sonderabschreibung Ost sowie das Ende der Verlustzuweisungsgesellschaften um mehr als 50 % geschrumpft ist, sei ihr Marktanteil gestiegen. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, konnten im vergangenen Jahr 205 Mill. DM Eigenkapital platziert werden. Einschließlich Fremdkapital entspricht dies einem Volumen von 281 Mill. DM.
Die Welt, 05. Januar 2001:
Köln - Trotz der zum Teil scharfen Einbrüche am Markt für geschlossene Immobilienfonds zeigt sich die Kölner Fundus Gruppe mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2000 "zufrieden". Der Fondsinitiator habe 205 Mio. DM (1999: 395 Mio. DM) Eigenkapital platziert. Das entspreche einem gesamten Investitionsvolumen einschließlich Fremdkapital von 281 Mio. DM (1999: 667 Mio. DM) heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.
Alles deutet darauf hin, dass der Gesamtmarkt für geschlossene Immobilienfonds durch das Auslaufen der Sonderabschreibung Ost sowie das Ende der Verlustzuweisungsgesellschaften um mehr als 50 Prozent geschrumpft ist", erklärte Geschäftsführer Helmut Jagdfeld. Fundus habe sich "etwas besser behauptet" und sei deshalb mit dem Vertriebsergebnis zufrieden.
Im Fondsgeschäft setze Fundus weiterhin auf die Luxus-Hotellerie, da man in diesem Produktsegment hohe Ertragspotenziale erwarte, heißt es in der Mitteilung. Der Investitionszeitpunkt sei "am Anfang eines regelrechten Booms" gerade in Deutschland ideal. Fundus erhielt kürzlich den Zuschlag für das Cumberland-Haus am Berliner Kurfürstendamm, das nun zu einem Spitzenhotel ausgebaut werden soll. Gemeinsam mit Kempinski hatte Fundus bereits das Hotel Adlon am Brandenburger Tor erfolgreich wieder aufgebaut.
In Heiligendamm am Ostseestrand seien die Bauarbeiten für die Wiederbelebung des Grand Hotels Heiligendamm in vollem Gange. Wie geplant sei die Gesamtfinanzierung über 300 Mio. DM, davon 50 Mio. DM öffentliche Mittel, im ersten Quartal 2000 sichergestellt worden. Der Fundus Fonds 34 werde während der Bauphase nunmehr ausplatziert.
Die Fundus-Gruppe hat seit 1975 ein Investitionsvolumen von über 10 Mrd. DM abgewickelt und betreut rund 56 000 Anleger.
Deutschlandtourismus und Luxushotellerie sorgen für Rückenwind
Köln, 4.1.2001 Die Kölner FUNDUS-Gruppe blickt auf ein insgesamt zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2000 zurück. Sie konnte 205 Mio. DM Eigenkapital platzieren. Dies entspricht einem Gesamtinvestitionsvolumen (einschließlich Fremdkapital) i. H. v. 281 Mio. DM.
"Alles deutet darauf hin dass der Gesamtmarkt für Geschlossene Immobilienfonds durch das Auslaufen der Sonderabschreibung Ost sowie das Ende der Verlustzuweisungsgesellschaften um mehr als 50% geschrumpft ist. Wir haben uns etwas besser behauptet und sind deshalb mit unserem Vertriebsergebnis zufrieden. Der Markt ist jetzt konsolidiert. Die FUNDUS-GRUPPE konnte ihren Marktanteil steigern. Unsere frühzeitig der veränderten Steuerlandschaft angepassten Produkte, die vor allem die überdurchschnittlichen Ertragschancen der Luxushotellerie für unsere Kunden öffnen und gezielt auf den steuerbegünstigten Vermögenstransfer zugeschnitten sind, hat der Markt gut angenommen. Wir gehen deshalb zuversichtlich ins neue Jahr", erläutert Geschäftsführer Helmut Jagdfeld.
Da sich Tourismus und Hotellerie in Deutschland im Aufwind befinden und vor allem deutsche Luxushotels am Anfang eines regelrechten Booms stehen, setzt FUNDUS weiterhin auf dieses Produktsegment mit seinen außergewöhnlich hohen Ertragspotentialen. Der Investitionszeitpunkt ist optimal.
Der Kölner Initiator erkannte als einer der ersten die besonderen Chancen der Luxushotellerie in Deutschland und machte gemeinsam mit Kempinski das Hotel ADLON am Brandenburger Tor zur unbestrittenen Nr. 1 in der Bundeshauptstadt. Berlin hat sich mittlerweile zur Tourismushochburg entwickelt. Mit dem Beitritt mittel- und osteuropäischer Staaten zur EU wird die Bundeshauptstadt zur immer wichtigeren Drehscheibe für Politik und Wirtschaft, was anhaltend steigenden Besucherstrom verspricht.
Im Jahr 2000 konzentrierte FUNDUS deshalb starke Anstrengungen auf die Akquisition neuer erfolgversprechender Investitionsgelegenheiten in Berlin und erhielt den Zuschlag für das Cumberland-Haus, das nach seinem Ausbau zum Spitzenhotel insgesamt zu einer Aufwertung des Kurfürstendammes beitragen soll.
In Mecklenburg-Vorpommern, dem Shooting Star des Deutschlandtourismus mit den anhaltend stärksten Zuwachsraten, entsteht die Nr. 1 unter den deutschen Ferienresorts. In Heiligendamm, direkt am Ostseestrand als denkmalgeschütztes klassizistisches Gebäudeensemble gelegen, sind die
Bauarbeiten für die Wiederbelebung des legendären Grand Hotel Heiligendamm in vollem Gange. Wie geplant, konnte die Gesamtfinanzierung (300 Mio. DM, davon 50 Mio. DM öffentlicher Zuschuss) im ersten Quartal 2000 sichergestellt werden. Bundeskanzler Gerhard Schröder persönlich beglückwünschte die Investoren und nannte das Grand Hotel Heiligendamm "einen faszinierenden Anziehungspunkt, der dem Tourismus in ganz Deutschland neue Impulse geben" wird. Der FUNDUS FONDS 34 wird während der Bauphase nunmehr ausplatziert. Er eröffnet dem Anleger als unternehmerisches Beteiligungsangebot die außerordentlichen Gewinnchancen, die der Boom der deutschen Luxushotellerie bietet. Seine erbschaft- und schenkungsteuerlich optimierte Konzeption erlaubt große Vermögensübertragungen ganz oder nahezu steuerfrei sogar an nicht verwandte Begünstigte.
Helmut Jagdfeld: "Mehr als die Hälfte aller Erbschaftsteuern werden nach Erkenntnissen der Deutschen Gesellschaft für Erbrechtskunde von den Bürgern aus Unkenntnis oder Nachlässigkeit unnötig gezahlt. Bei über 400 Milliarden DM (Tendenz steigend) jährlichem Erbschafts- und Schenkungsvolumen in Deutschland hat die Kapitalanlagebranche hier eine Bringschuld für ihre Kunden. FUNDUS hat deshalb den FUNDUS FONDS 34 gerade unter dem Gesichtspunkt der steuerschonenden, vorausschauenden Vermögensübertragung optimiert. Die Steuer kann bei Übertragungen in Millionenhöhe selbst an nicht verwandte Begünstigte auf Null gebracht werden."
Die 1975 entstandene FUNDUS-Gruppe hat bisher ein Investitionsvolumen von über 10 Milliarden DM erfolgreich abgewickelt und betreut rund 56 000 Kapitalanleger. Unter der Internet-Adresse "http://www.fundus.de" finden Sie weitere Informationen.
Peter Clever, Tel. 0221-2007 204, Fax 0221-2007 159